Ueber die Verbalstammbildung in den semitischen Sprachen.
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immer geringer geworden ist, so ward allmälig ziemlich
gleich T?K^, DJJ2 = O'psn, pin = p'tlTt, <e<M>: = U. dgl.
Was die lautliche Form des durch Verdoppelung des
zweiten Wurzellautes gebildeten Intensivstammes betrifft, so
entspricht dieselbe vollkommen der des einfachen. Sie mochte
ursprünglich kattäl, später kattdla mit nachklingendem kurzen
a-Vocal gelautet haben. Das Nordsemitische behielt erstere,
das Südsemitische letztere Form bei. Aus kattäl wurde
durch das Lautgewicht der ersten Sylbe kattel oder kattil,
welches im Aramäischen der rhythmischen Tonsetzung gemäss
auf der ersten Sylbe betont wurde, im Hebräischen dagegen
die ursprüngliche Accentuation nur dadurch zu bewahren im
Stande war, dass der kurze Vocal der letzten Sylbe sich zu e,
— dehnte, was wiederum (im Prater.) die Verwandlung des
ersten a in i zur Folge hatte.
Das Hebräische und Arabische haben zum Steigerungs-Grundstamme
eine regelmässige Passivform durch inneren
Vocalwechsel ausgebildet: Jjs, Die intensivische Bedeutung
des Activum überträgt sich in der Kegel auch auf das
dazu gehörige Passivum; doch findet sich im Hebräischen in
Ermangelung einer entsprechenden Passivform zum einfachen
Grundstamme der Pual oft als reines Passivum vom Kal, wie
np.b, SM, Pass, von npb, =33; nb’, “i?p == Niph. "6i:, “lapj.
b) Intensitätsstämme, durch Wurzelerweiterung, d. h.
durch Hinzufügung eines vierten Radicals zu Triliteris gebildet,
gehören grösstentheils einer späteren Zeit an. Sie fallen der
lautlichen Gestalt nach mit den Quadriliteris in der einfachen
Grundform vollständig zusammen, 1 sind jedoch durch ihre
1 Nur im Chaldäischen scheinen einzelne Quadrilitera der einfachen Grundform
durch die Art der Vocalisation sich von den vierbuclistabigen ächten
Intensitätsstammbildungen zu unterscheiden, z. B. ipiS ,auf dem Kücken
liegen 1 , hingegen b3“l3? (Intensivst.) ,wälzen 1 (s. Fürst Lehrgebäude der
aram. Idiome S. 1:28). Doch ist dies wohl immerhin nur ausnahmsweise
der Fall, in der Kegel haben auch im Chaldäischen die eigentlichen
Quadrilitera im einfachen Stamme stets die Form vierbuehstabiger Intensitätsbildungen,
ohne darum an der intensivischen Bedeutung theilzunehmen,
und-jp'is ist kaum eine ächte Steigerungsstammform im Unterschiede
von 1p“)S, wie Fürst (1. c.) es annimmt.