TJeber die Verbalstamrabildung in den semitischen Sprachen.
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dass zwischen die beiden gleichen Consonanten ein trennender
Vocal tritt, eine Art der Verdoppelung, welche im Amharischen
etwas häufiger ist, z. B. AW,: = 33© (Isenberg gr. amhar. p. 21,
54, 33), sondern wie z. B. mm, tt, 11 u. dgl. im Deutschen,
also (JJü' = J.XÄJ.
Dieser Intensitätsstamm (hebr. Piel, syr. Pael, ai’ab. Conj.
II., äth. I, 2.) bezeichnet:
1. eine qualitative Steigerung des Verbalbegriffes, anhaltende
Dauer, Völligkeit der im einfachen Grundstamme ausgedrückten
Handlung, Eifer, Gewalt, Schnelligkeit, mühevolle
Thätigkeit, z. B. sp33 ,eifrig verfolgen*, nb© ,wegschicken, begleiten*
(cf. nb© ,schicken*), 2»3 ,plagen* (cf. JJ33 ,berühren*),
ftq ,höhnen* (cf. pK3 ,verschmähen*), 33© ,zerbrechen, zerschmettern*
(cf. 33© ,brechen*), WSt,befehlen* (cf. chald. Klar, N3it ,wollen*;
0 a y a y ^ C3 ^
los; ,desideravit*).; ^i.a-5 ,inquinavit‘, aisas, Vj-o; ,heftig
schlagen*; üiAP: I. 2. ,anhaltend wachen*, ,ganz vollenden* =
nbs, if < t > 4 > : ,ganz zerstossen*, fl\P4: = chald. p«l,genau überlegen*.
Dieser Intensitätsstamm hält den Begriff des thätigen Wirkens
und Schaffens oft auch in der Weise fest, dass er, von intransitiven
Verben gebildet, sogar annähernd causative, also transitive
Bedeutung zu vermitteln im Stande ist. Das Wirken
erweitert sich in solchem Falle zum Bewirken, das niedere
Schaffen in dem Sinne von Handeln verstärkt sich zu einem
Schaffen höherer Art, zum Hervorbringen, z. B. ■ II.
schreiben lehren*, vi II. ,fröhlich machen*, II. ,lehren*,
eigentl. ,wissen machen*, II. ,für einen Lügner halten,
zum Lügner machen*, II. ,für wahrhaft halten, glauben*;
nas ,ehren* eigentl. ,gewichtig machen*, Gegens. bbp ,gering
schätzen, fluchen*, eig. ,leicht machen*, 33N zu Grunde richten*,
cf. -T3K3, Xöp ,verunreinigen*, .Tlt ,beleben, wiederbeleben, am
Leben erhalten*, cf. n’13,3, bpa cf. b'33p, ©3p cf. ©'3pp, ni3 ,trunken
machen, sättigen*, cf. nipp ,obsignare fecit* von ,obsignavit*;
aa AA: (Form I. 2) vergleichen* von ^FiA: ,gleich, ähnlich
sein*, fh'J'A: I. 2 SO viel als Arh'?”A: = 33K, 3'3X,3; 4,?A: == ©3p etc.
Der Gebrauch der Piel-Form anstatt des Causativum ward in
den einzelnen Sprachen mit der Zeit immer häufiger, und so
ist z. B. in der arabischen Vulgärsprache jetzt von vielen
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