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Porges.
langen Vocal von einander getrennt sind, oder wenn ein unwandelbar
langer Vocal wie 1 in Döip, Qöi"i ihnen vorhergeht. In
|3jn, JJKlg aber scheint nur der mittlere Radical dadurch, dass
derselbe als Hauchlaut die Verdoppelung nicht ertragen kann,
die Beibehaltung der Reduplication des letzten Wurzelbuchstabens
bewirkt zu haben, während sonst in vielen anderen zur
Bezeichnung von stark hervortretenden Eigenschaften dienenden
Nominal-Intensitätsbildungen die Reduplication des mittleren
Radicals vorgezogen wurde, z. B. “>)!?, “©X, ftBB, übx u. a. dgl.
Die bisher aufgezählten Reduplicationsbildungen scheinen
sämmtlich nur ausnahmsweise ein Passivum durch innei’en
Vocalwechsel gebildet zu haben, denn erstens sind sie zum
nicht geringen Theile Intransitiva, da sie oft Bezeichnungen
für Farben, Eigenschaften oder für solche Bewegungen zu ihrem
Inhalte haben, welche auf kein directes Object übergehen;
zweitens war auch die Anwendung dieser Verbalstammbildungeu
in der Sprache eine so beschränkte, dass kein Bedürfniss nach
einer besonderen Passivform sich geltend machte, zumal da,
wenn es nöthig war, auch die Reflexivform passivische Bedeutung
vermitteln konnte. Wo jedoch der Sinn ein achtes
Passivum von dergleichen Intensitätsbildungen erheischte und
namentlich bei Verbis, deren häufiger Gebrauch eine Unterscheidung
von Activum und Passivum nothwendig erscheinen
liess, hat sogar das Plebräische eine besondere Passivform aufzuweisen,
z. B. -©‘löh ,durchglüht sein', bbü$J ,Verwelkt sein'.
Die Reduplicationsstämme mit Wiederholung der ganzen Wurzel
dürften wohl am ehesten ein regelmässiges Passivum gebildet
haben, da sie sich sowohl nach Form und Bedeutung, als auch
mit Rücksicht auf ihren häufigen Gebrauch am besten dazu
eignen, so z. B. baba, Pass. baba. Die Intensitätsbildungen der
Form bbra von Verbis v'P bilden im Hebräischen ihr Passivum
durch Verwandlung des tt der zweiten Sylbe in z. B. bbln,
Pass. bbin. In dem i der ersten Sylbe scheint das passivische
u (ö) schon zu liegen, vergl. rnbia Lev. 18, 9 für rnbia
(s. Ewald Hehr. Spl. S. 343).
S. Die feinste und natürlichste, darum in ihrer Anwendung
bei Weitem ausgedehnteste und bedeutungsreichste Intensitätsbildung
ist die durch Verdoppelung des zweiten Radicals
vermittelte. Diese Reduplication erfolgt aber nicht etwa so,