Ueber die Yerbalstamrabildung in den semitischen Sprachen.
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Ah-t-Vt-4: ,anhaltend sich beschäftigen', Mrl-VPVd ,se extulit, superbivit'
(neben der reflexiv-causativischen Bedeutung ,extulit'),
Mrt-rfi(I)lI: IV. 1. ,delectatus est', ,sich erbetteln' etc.
Diese Beispiele werden genügen, um uns zu überzeugen, dass
auch das Aethiopische ursprünglich nur Causativ - Reflexiva
besessen hat, und dass die vielen Bildungen von Causativis
aus Reflexivstämmen durch vorgesetztes Ml: einer Zeit angehören,
in der man wohl die alte Form häufig anwendete, ihr
innerstes Wesen aber und ihre historische Genesis bereits verkannte
oder wenigstens nicht mehr berücksichtigte. Doch haben
solche Causativa von Reflexivis keineswegs, wie Dillmann meint,
oft nur die Bedeutung ,das ausüben, was das Reflexivum ausdrückt';
denn zu dem vortretenden Causativbildungs-Präfix verhält
sich das dem Reflexiv-Causativum zu Grunde liegende
reflexive Verbum nicht anders als irgend ein beliebiges intransitives
Zeitwort im einfachen Grundstamme, welches im
Causativum transitiv werden muss. Haben also öfi-t-'M-A-Formen
wirklich die von Dillmann angegebene Bedeutung, dann sind es
eben keine Reflexiv-Causativa, sondern Causativ-Reflexiva, welche
manchmal dem Sinne nach nicht sehr von den entsprechenden Reflexivis
verschieden sind, z. B. Mvt’OHU:,sich veranlassen, geduldig
zu sein', so ziemlich gleichbedeutend mit ■t’OTUJ: ,Geduld üben'.
Wir wollen nunmehr nach dieser Auseinandersetzung die
verschiedenen Bedeutungen des Causativ-Reflexivstammes im
Einzelnen anzugeben versuchen. Das Causativ-Reflexivum theilt
natürlich alle Eigenthümlichkeiten des einfachen Reflexivum,
es bezeichnet somit erstens directe Reflexivität, z. B. uL&auJ
,sich stellen', plIüuJ ,sich einschläfern', (jöUiauJ ,sich aus-^
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breiten', *-LuÄ-ud ,sich übergeben', ,sich verdient
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machen', ,sich bereiten', ,sich unterwerfen, sich
dienstbar machen'; ! zweitens indirecte, dativische Reflexivität,
1 Manchmal ist die Bedeutung solcher Causativ-Reflexiva mit der des einfachen
Grundstammes so ziemlich übereinstimmend, doch unterscheiden
sie sich vom Grundstamme erstens als causativische Verbalbildungen dadurch,
dass in ihnen die im Grundbegriffe des Verbums schlechthin als
einfache Thätigkeit erscheinende Handlung als eine jetzt erst bewirkte,
jetzt erst eingetretene dargestellt wird, daher die von De Sacy (gr. ar.