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G o m p e r z,
— die Bestie inmitten des Putzgeräthes eines üppigen Boudoirs
! — zu schweigen gleichwie von der nicht geringen Zahl
sprachlich oder metrisch unmöglicher Vorschläge (Yioiwaövfc
Grotius, vyjtojty)? Salmasius, i/puct o’ sp.xäpuy.ev ^ßvjTyjs oos Pierson,
sv xok o’ iyp'jc. tcsuzsv ■fjßrj'rijs oos Luzac u. Boissonade), so fehlt
auch allen übrigen, in wechselnden Verhältnissen, innere Wahrscheinlichkeit
und äussere Probabilität, — hat doch in Wahrheit
kaum einer derselben auch nur seinen Urheber dauernd
befriedigt. Und dies Urtheil trifft nicht nur Gaisford’s zugleich
gewaltsames und erschreckend nüchternes: sv toi? §’ s/ouat
/pr { Eg.TCEffiu^’ ooe, Musgrave’s und Heath’s wunderliches
äp.ßa-cv]? und vjysxi\q, Valckenaer’s längst widerlegtes sv toi;
8’ l'/oua’ i<fi)ßoq sp.xso'j/’ ooe und Wagner’s sinnwidriges vjcu xaT;, —
sondern nicht minder (denk’ ich) des Letzten eventuellen, kürzlich
von Kock wieder vorgebrachten Vorschlag: e-yxpaT/fe und Plorwerden’s
v;0a; sp.xsou/’ ooe 1 Denn um kurz zu sein: die Worte ev
toT; 8’sjrouaiv — xesu/’ bedürfen zum mindesten durchaus keiner
näheren Bestimmung, wohl aber würden wir das kähle ooe gern
mit einem Prädicat bekleidet sehen, das zugleich die Vorliebe
des Eros für die Reichen motivirt und wo möglich das köstliche
Bruchstück in ein anmuthiges Bild wie in seine Spitze
auslaufen lässt. In ersterem Betracht scheint mir die Paraphrase
des Hugo Grotius: ,delicatus ille non vult nisi cum divitibus
morarp ganz und gar das Richtige zu treffen. Finden wir nun
für diesen Begriff einen malerischen Ausdruck, der zu dem
Kreis von Anschauungen stimmt, in dem diese Verse sich
bewegen, — ist derselbe überdies als ein seltenes und poetisches
Wort der Verderbniss in höherem Masse ausgesetzt und. gestattet
endlich auch die besondere Art der Verderbniss eine
leichte Erklärung, dann werden wir an der Richtigkeit des
Gefundenen kaum länger zweifeln dürfen. Darum schreibe ich:
ev xoic o’ s/cüäW aßpoßaiY)? xe<poy’ ooe.
Die griechische Sprache und Poesie liebt es, einen Zärtling
oder Weichling als ,weichschreitend' oder ,weichfüssig‘ zu
bezeichnen. Vgl. Aeschyl. Pers. 1072 yoäaO’ aßpoßäxai (von
1 Noch ward (vgl. Philol. V, 188) vermutliet: Ipracpu'/.’ rjßwv ael, desgleichen
j)0eo5, endlich (von Düntzer) OTOTOTrjs und raißtxTr);, ,i. e. rector 1 !