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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

Beitrüge  zur  Kritik  und  Erklärung  griechischer  Schriftsteller.

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ou  8’  si;  xpoevo;  ßXei]/avxa  y.ac  Xoyxy/C
pypvjv  sy.-orTja«'.  [was  ein  xaXo;  tovos  gewesen
wäre],  SeiXbs  fi>v  eoeupeöv)?.
Uncl  nicht,  wie  an  dieser  und  zweifelsohne  auch  an  unserer
Stelle,  mit  Rücksicht  auf  das  Object  und  die  Grösse  eines
Kampfes,  einer  Gefahr  oder  Arbeit,  sondern  im  Hinblick  auf
die  Art,  wie  sie  bestanden  wird,  statuirt  auch  Aristoteles  einen
entsprechenden  Werthunterschied.  (Pol.  V  [VIII],  4:  &axe  xo
y.aXbv  aXX’  ob  x'o  0y]pt(38e<;  Sei  ?;pwxaY«vi!;xEtv  ou  yap  Xüy.oc  ouoe  xwv
äXXwv  Övjpfwv  xi  xyu'naairo  av  ouOevgc  y.aX'ov  '/.tvouvov,  aXXa  p.äXXov
avyjp  ayaOoc.)
Was  schliesslich  die  bisher  noch  nicht  erwähnten  Muthmassungen
  unserer  Vorgänger  betrifft,  so  brauchen  wir  bei
Seyffert’s  übergewaltsamem  Vorschlag:  icoXXöv  y®P  “0Xwv  ost
y.aXwc  xtp.wp.Evw  nicht  zu  verweilen.  Allein  auch  das  wundersamer ­
  Weise  nun  schon  fünfmal  (von  Bamberger,  Herwerden,
Wecklein,  Roscher  und  zuletzt  von  Kock)  zu  Tage  geförderte
toXXwv  TiaXwv  Ssf  trifft  nicht  nur  der  im  Obigen  gegen  Nauck’s
Vermuthung  vorgebrachte  Einwand,  sondern  auch  der  weit
schwerer  wiegende  Einwurf,  dass  die  Vielzahl  von  xaXv;  (mag
dieses  Wort  selbst  auch  nicht,  wie  Letzterer  will,  hier  geradezu
,sinnlos'  sein)  ,in  der  classischen  Gräcität  kaum  denkbar',  jedenfalls ­
  nicht  erhört  ist.  Und  des  genialen  Theodor  Bcrgk  flüchtiger ­
  Einfall:  toXXwv  y.dXwv  oet,  hat  vielleicht  nicht  den  ätzenden
Spott  verdient,  mit  welchem  Nauck  ihn  überschüttet,  aber  sicherlich ­
  noch  weniger  die  Ehre,  in  der  (durch  Hense)  modifieirten
Gestalt:  icavto?  y-aXu  Sei  erst  jüngst  wieder  von  einem  Altmeister
unserer  Wissenschaft  als  ,höchst  wahrscheinlich'  (non  sine
magna  specie  veri)  empfohlen  zu  werden.  Denn  auch  einem
Ritschl  werden  wir  es  nicht  auf’s  Wort  zu  glauben  brauchen,
dass  Redeweisen  wie  roxvxa  y.aXwv  s^tsvat  oder  eipievat  sofort
auch  auf  ein  kahles  t.tk'oc  y.dXw  Set  als  eine  mögliche,  oder  gar
als  eine  sprichwörtliche  Phrase  zu  scliliessen  gestatten.
9.  Euripides  Erg.  240.
Dieses  Bruchstück  der  Tragödie  Archelaos  lautet  in  den
Handschriften  des  Stobäus  (Flor.  29,  14)  wie  folgt:
            
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