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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

Mau  lebt  sofort  lange  und  wird  nicht  mehr  alt.  Man  sieht
sitzend  weiter  als  tausend  Weggängen,  Glück  und  Unglück  ist,
als  wäre  es  vor  unseren  Augen.  Das  Leben  des  Menschen,  das
alt  gewordene  Lebenslos,  Vollsein  und  Schwinden,  Langjährigkeit
  und  früher  Tod,  vornehmer  und  geringer  Stand,  Reichthum ­
  und  Armuth,  alles  dieses  erkennt  man.  Die  Vorschrift
dessen  findet  sich  auch  in  dem  mittleren  Capitel  des  grossen
Klaren.
Dasselbe  Buch  Pao-pö-tse:
Für  das  Heilmittel  des  geistigen  Mennigs  der  fünf  Kaiser
sind  in  einem  Capitel  fünf  Vorschriften.  Man  verwendet
Zinnober,  männliches  Gelb,  weibliches  Gelb,  Steinschwefel,
geschichtetes  Grün,  Alaun,  Magnet,  Salz  der  westlichen  Barbaren ­
  und  übrig  gebliebenen  Mundvorrath  Yü’s  von  dem
grossen  Einzigen.  Man  verwendet  auch  Schlamm  des  grossen
Einzigen  und  Geröstetes  des  Opfers  des  göttlichen  inneren
Hauses.  Man  mengt  es  und  in  dreissig  Tagen  ist  es  zu  Stande
gebracht.
Dasselbe  Buch  Pao-pö-tse:
Die  Weise,  wie  man  aus  Goldsaft  die  Freude  an  der
Macht,  den  grossen  Sieg  bereitet:  Man  nimmt  Goldsaft  und
Quecksilber  und  siedet  sie  zusammen  durch  dreissig  Tage.
Man  nimmt  es  hervor,  füllt  es  in  einen  gelben  irdenen  Krug
und  versiegelt  es  mit  einem  Sechstel  Schlamm.  Man  stellt  es
über  ein  heftiges  Feuer  und  röstet  es.  Plötzlich  verwandelt  es
sich  in  Mennig.  Man  gebraucht  davon  ein  Stück  von  der  Grösse
einer  kleinen  Bohne  und  ist  sofort  unsterblich.  Wenn  man
einen  kleinen  Löffel  voll  dieses  Mennigs  zu  Mehl  macht  und
es  mit  einem  Pfund  Quecksilber  mengt,  so  verwandelt  sich
dieses  sogleich  in  Silber.  Wenn  man  ferner  ein  Pfund  dieses
Mennigs  nimmt,  ihn  über  ein  heftiges  Feuer  stellt  und  es
fächelt,  so  verwandelt  er  sich  in  rothes  Metall  (Kupfer)  und  wird
flüssig.  Dieses  heisst  mit  Namen:  das  Mennigmetall.  Wenn  man
damit  die  Schwerter  bestreicht,  so  entfernen  sich  die  Bewaffneten ­
  auf  zehntausend  Weglängen.  Wemi  man  aus  diesem  Mennigmetall ­
  Schüsseln  und  Schalen  verfertigt  und  daraus  speist,  so
bewirkt  dieses,  dass  man  lange  lebt.  Wenn  man  damit  das
Licht  der  Sonne  und  des  Mondes  auffängt,  so  erlangt  es  göttlichen ­
  Saft,  gleichwie  der  Mondspicgel  Wasser  erlangt.  Wenn
            
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