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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

Ueber  einige  Gegenstände  des  Taoglaubens.

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Wenn  der  bewegende  Glanz  1  erlangt  wird,  bringen  die
Erdhöhen  die  schwarze  Unsterblichkeitspflanze  hervor.  Diese
verlängert  ebenfalls  das  Leben  des  Menschen.  Wenn  man  Gold
hineinwirft,  so  heisst  dieses  der  goldene  znbereitete  Trank.
Wenn  man  ,König'  hinein  wirft,  so  heisst  dieses  der  Königssaft. ­
  Wenn  man  es  als  Arznei  gebraucht,  so  hat  man  bei  beiden ­
  das  lange  Leben.  Es  gibt  ferner  eine  Weise,  den  liegenden ­
  Mennig  zu  nehmen.  Man  sagt,  in  dem  Wasser  der  Flüsse,
welche  Steinmennig  enthalten,  gebe  es  mennigrothe  Fische.
Wenn  man  sie  früher  in  der  Nacht  des  zehnten  Tages  der
Ankunft  des  Sommers  erwartet,  so  schwimmen  die  mennigrothen
  Fische  gewiss  neben  der  Uferbank.  Ihr  rother  Glanz
leuchtet  nach  oben  hell  wie  Feuer.  Wenn  man  sie  mit  Netzen
fängt,  fängt  man  sie,  so  viele  sie  auch  seien,  nicht  alle.  Wenn
man  sie  zerschneidet,  das  Blut  nimmt  und  damit  die  Fusssohlen
  bestreicht,  so  kann  man  zu  Fusse  über  das  Wasser
gehen  und  lange  Zeit  in  dem  Wasser  verweilen.
Das  Buch  der  Liang:
Als  ji^j  jft  Thao-hung-king  das  göttliche  Beglaubigungsrohr ­
  fand,  entschied  er  darüber  im  Geheimen.  Er  glaubte,
dass  der  göttliche  Mennig  zu  Stande  gebracht  werden  könne,
doch  es  kränkte  ihn,  dass  er  keinei  Arzneien  hatte.  Der
Kaiser  verlieb  ihm  gelbes  Gold,  mennigrothen  Sand,  geschichtetes ­
  Grün,  männliches  Gelb  und  andere  Dinge.  Später  mengte
Jener  den  fliegenden  Mennig.  Die  Farbe  desselben  war  gleich
Reiffrost  und  Schnee.  Als  er  es  als  Arznei  gebrauchte,  wurde
sein  Leib  leicht.  Als  der  Kaiser  den  fliegenden  Mennig  als
Arznei  gebrauchte,  fand  er  es  bestätigt.  Er  ehrte  und  schätzte
Jenen  noch  mehr.
Das  Buch  der  Thang:
am  &  Lieu-tao-hö,  ein  Mann  des  Weges,  stammte
aus  Yuen-khieu.  Kaiser  Kao-tsu  hiess  ihn  den  zurückkehrenden
Mennig  mengen.  Der  Mennig  war  vollendet  und  er  reichte  ihn
dem  Kaiser.  Während  er  Alles  darbot,  starb  er.  Es  war  von
ihm  nur  die  leere  Haut  vorhanden.  Dieselbe  war  über  dem
Rücken  aufgesprungen  und  hatte  Aehnlichkeit  mit  einer

m  %  Yao-kuang,  ,der  bewegende  Glanz 1
Handhabe  des  nördlichen  Nössels.

Sitzungsber.  d.  pbil.-hist.  CI.  LXXIX.  Bd.  I.  Hft.

ist  der  erste  Stern  der

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