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R o c k i n g e r.
L I II III
L I II III
160 182i
161 1832
162 1843
163 185 4
164 186 5
165 187
1 Gegenüber L 160: daz icli den gesüch nimmer wider gevoder, vnd daz
tvn ich, vnd er lset daz gut als lang vntz er mer. — sol ze gaistlichem
gericht gan, vnd dem pfarrer die sach chvnden, vnd der sol in für laden,
vnd sol richten als ob ich selb chlagt, wan er sol. — ich en hab danne
dar vmb gesworen als hie vor geschriben ist. — man ainem werltlichem
richter vmb gesüch. — mich der pischolf vnd der pfarrer wol ledich,
wan der aid ist. — dich selben, von div sol er nicht versweigen seines
eben Christen missetat. dar vmb würd er verloren, nv ob in ainer stat
offen wüchrer sint, vnd sint Christen, liabent di purger icht schuld dar
an ? nain si. ez hat der pfarrer oder der herre schuld dar an des di Statist
vnd der richter, ob er seu niht twinget als er schol. vnd hat er daz
gericht von den phaffenfursten, der sol in dar vmb vertigen. vnd richtet
gaistlich gericht nicht vber seu, so tv ez werltliches. vnd swer di. — sint
si des nicht gehorsam, so twinge seu (ursprünglich stand in I der pfarrer,
was unterpungirt ist) di pfafhait (II pfaffen) mit dem panne. vnd hilf
daz nicht, so gepiet der werltlich richter den leuten daz man seu auz
der stat treibe, vnd der richter nein ir gut, vnd gelt allen den wücher
den leuten da von, von dem varenden gut oder sust von anderm gut.
vnd swaz vbrich sei, daz nem der richter. oder swanne di wüchrer dreistunt
gemant werdent, vnd dannoch wüchernt, so peschrei seu geistlich
vnd werltlich gericht offenbar vor der ehristenhait, vnd slacli im haut
vnd har ab. daz ist der wüchrer reht püz di Christen sint. man sol di
wüchrser vber zeugen mit den di in den wücher geben liabent oder di
ez wares wizzen mit drein gezeugen. daz got den wuchreren veint sei,
und seu liazzet, daz list man an der heiligen Schrift (II geschrillt).
2 Gegenüber L 161: vnd seines gutes dar zv als vil er ir lobt do er sei
eieich nam vnd si an geding (II guts als vil als er gelobt hat do er sey
erst nam vnd angedingt) ze sam cliomen. sust tailt er geleich vnder weib
vnd vnder chint, vnd ie der sei ir tail. alsam daz varend güt. vnd stirbent
der jvngoren vrowen (II vnder chind. vnd sterbent die jungem
chind) chinde e si zv ir tagen chomen sint. — erbt si der chind güt,
vnd erbent auch si di chind nicht, da nach erbeut div geswistered vf
ein ander, die ersten mit lesten, vnd (in II fehlt: vnd) nicht wan daz
varende güt daz von ir paider vater dar chomen ist.
3 Gegenüber L 162: müz er geleich tailen, vnd der sele ir tail, vnd gelten
vnd wider geben, vnd wil. — ez sei varend güt oder ander güt, so habent.
4 Gegenüber L 163: dannoch varend güt, so habent si nicht rechtes dar
zv. di weil.
5 Gegenüber L 164: mit geding ze sam cbom. daz sol stet sin, womit der
Artikel schliesst.