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Pfizmaier.
Die oben citirten Worte: ,Misiro musste ihn als Abgeordneter
(Spion) begleiten; er wurde dem mongolischen Könige
vorgestellt, von ihm gastfreundlich aufgenommen und hierauf
wieder zurück gesandt* stimmen zwar mit denjenigen des Nippon
wö-dai itsi-ran, dem sie entlehnt sind, überein, stehen aber,
ebenso wie in dem genannten Werke, an Unrechter Stelle. T6-dzi-ro
und Ja-dzi-ro, die zwei gefangenen Bewohner von Tsuku-si,
wurden schon im Jahre 1269 zurückgeschickt. Es wird ihrer nur
noch in dem oben erwähnten Schreiben Kublai Khan’s gedacht.
Nachträglich werde hier bemerkt, dass in dem Mö-zokki bei
dem in dem Namen Ja-dzi-ro g'esetzten Zeichen 3» ^ die
Aussprache ja angegeben wird, der Name somit, dieser Angabe
zufolge, nicht Misiro, sondern wirklich Ja-dzi-ro heisst. Mi ist
die chinesische, ija oder ja die japanische Aussprache dieses
Zeichens. Es scheint übrigens, dass dieser Irrthum des Nippon
wö-dai itsi-ran mit der folgenden, in dem Mo-zokki erzählten
Begebenheit im Zusammenhänge steht.
Sechs und zwanzig junge Leute von Kiü-siü fassten den
Entschluss, sich in das Mongolenreich zu begeben und dieses
zum Vortheile ihres eigenen Landes auszukundschaften. Als
Tschao-liang-pi im Begriffe war, von Ima-dzu abzusegeln, baten
sie ihn um die Erlaubniss, ihn auf seinem Schiffe begleiten
und mit ihm in die Hauptstadt des Mongolenreiches ziehen zu
dürfen. Tschao-liang-pi, in der Meinung, den Zoi'n des Mongolenkönigs
beschwichtigen zu können, wenn er Bewohner von
Nippon brächte, willigte mit Freuden ein. In der Hauptstadt
angekommen, befassten sich jene Leute mit Ausspähung und
baten zuletzt, dass man sie dem Mongolenkönige vorstelle.
Kublai Khan, dem sie als Abgesandte bezeichnet wurden, war
sehr verwundert. Er glaubte nicht, dass Japan, welches seine
Schreiben niemals beantwortet hatte, jetzt Gesandte schicke.
Er hielt vielmehr diese Leute für ausgesandte oder aus eigenem
Antriebe handelnde Kundschafter, eine Ansicht, der 'alle seine
Käthe beistimmten. Somit verwehrte er ihnen den Eintritt in
die Königsfeste und schickte sie nach einiger Zeit in ihre
Heimatli zurück.
[J. 1273.] ,Der mongolische Abgeordnete Tchao Hang pi
kommt zum zweitenmal nach Japan. Er wird weder vor den