Darlegungen aus der Geschichte und Geographie Corea’s.
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sich kommen, hielt ihnen eine längere Anrede und schickte sie,
nachdem man sie reichlich beschenkt und ihnen ein Schreiben
mitgegeben hatte, über Corea in ihre Heimath zurück.
[J. 1271, 9. M.] ,Ein mongolischer Abgeordneter, Tch’ao
liang pi, überbringt von Kaoli aus ein Sendschreiben nach
Iwatsu in Tsukusi. Weder von Seiten des Mikado, noch des
Sjogun wird ein Bescheid darauf ertheilt, und der Bote zieht
unverrichteter Sache ab. Misiro musste ihn als Abgeordneter
(Spion) begleiten; er wurde dem mongolischen Könige vorgestellt,
von ihm gastfreundlich aufgenommen und hierauf wieder
zurück gesandt/
Kublai Khan ernannte jetzt Tschao-liang-pl, Beaufsichtigen
der geheimen Bücher, zum Gesandten und befahl Coi'ea, ihm
den Weg nach Japan zu zeigen. Dieser Gesandte erschien
im neunten Monate des Jahres 1271 in Ima-dzu, einem Orte
des Reiches Tsiku-zen, und brachte eine mit einer eisernen
Kette umwundene Kiste mit, in welcher das Schreiben des
Mongolenherrschers verwahrt war. Er hatte den Auftrag, sie
in der japanischen Hauptstadt unmittelbar dem Kaiser zu überreichen.
Wenn ihm dieses nicht gelingt, sollte er nach lvamakura
reisen und sie dem Heerführer (Sio-gun) einhändigen.
Gelänge ihm auch dieses nicht, so sollte er mit dieser Kiste
wieder heimkehren. Der in Da-zai-fu die Stelle eines Sa-jemon-zeö
bekleidende Kage-suke meldete es nach Kama-kura,
erhielt jedoch keine Weisung. Unterdessen übergab ihm Tschaoliang-pl
eine versiegelte Abschrift des mongolischen Reichsbriefes.
In diesem Schreiben tlieilt Kublai Khan dem Kaiser
mit, dass die Gesandten, die ei - wegen Schliessung eines Freundschaftsbundes
geschickt habe, unverrichteter Sache zurückgekehrt
seien. Er habe auch den zwei Gefangenen aus Tsuku-si
ein Schreiben mitgegeben, auf welches ebenfalls keine Antwort
erfolgt sei. Er vermuthet, dass die in Corea ausgebrochene
Empörung des Ministers Lin-yen an der Verzögerung
Schuld sei, indem das Antwortschreiben auf dem Wege über
Corea zurückgeblieben sein konnte. Jetzt, nachdem Lin-yen
bewältigt worden, schicke er als Gesandten den hohen Würdenträger
Tschao-liang-pl. Das Schreiben schliesst mit Kriegsdrohung.
Kage-suke wies den Gesandten aus eigenem Antriebe fort.