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Pfizmaier.
Die Quellen, aus denen Herr Hoffmann vorerst seinen
Bericht über die Mongolenangriffe schöpfte, sind das Nippon
wö-dai itsi-ran, die Encyclopädie Wa-kan san-zai dzft-e und
einmal das chronologische Werk Wa-kan-nen-kei. Von diesen
Werken besitzt der Verfasser dieses Aufsatzes das Wa-kan
san-zai dzü-e gar nicht, das Nippon wö-dai itsi-ran nur in der
von Klaproth veröffentlichten unzuverlässigen Uebersetzung.
Der Bericht stimmt im Ganzen mit dem Inhalt des Werkes
H jjjJj =jl Mo-zokki, das in den zwei Abhandlungen ,Zur
Geschichte Japans in dem Zeiträume Bun-joi“ und ,Die Geschichte
der Mongolenangriffe auf Japan“ bearbeitet ward, überein.
Aus welchen Quellen Ma-sumi, der Verfasser des Mö-zokki,
die grosse Menge von Einzelnheiten, Nachrichten von handelnden
Personen, von der Kampfweise und den Sitten der Mongolen,
nebstbei eine Reihe von Episoden geschöpft hat, wird in
der Vorrede des Werkes nicht angegeben. Es heisst daselbst
nur, dass die Nachrichten von jenen Ereignissen in dem Munde
des Volkes fortleben. Da es aber um die Zeit keine eigentlichen
Geschichtschreiber gegeben habe, könne man deren Bedeutung
nicht wissen. Ma-sumi, von der Sache angeregt, habe
daher ein Buch geschrieben, in welchem er das Falsche verworfen,
das Wahre angenommen habe. Die Quellen des Mözokki
sind somit: einige Werke über allgemeine Geschichte,
vielleicht dieselben, welche Herr Hoffmann benützt hat, und
mündliche Ueberlieferung. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich,
dass auch Localgeschichten und amtliche oder andere Urkunden
zu Grunde gelegt wurden.
Japans Bezüge leiten die Erzählung der Ereignisse mit
folgenden Worten ein:
[J. 1268, 12. M.] ,Ein mongolisches Sendschreiben langt
in Dai sai fu an. Es wird nach Kamakura an den Sjögun
und von da an den Mikado geschickt. Nach einem Beschlüsse
des Staatsrathes des Siögun ward kein Bescheid darauf ertheilt,
wiewohl der Mikado einen solchen hatte verfassen lassen.“
Nach dem Mo-zokld ward Kublai Khan durch einen
Coreaner Namens Tschao-I zum ersten Male auf Japan
aufmerksam gemacht. Er schickte im Jahre 1266 zwei
Gesandte an den König von Corea mit der Aufforderung, diese