Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

88

Härtel.  Homerische  Studien.

Nachträge.

S.  21,  letzte  Zeile.  Nach  Arist.  Nubes  342  ist  ,u.  s.  w.‘  zu  setzen.
Bei  toioutos  und  seinen  Formen  ist  die  Kürzung  sehr  häufig.  Professor
Gomperz  theilt  mir  zu  Sophokles  ein  Dutzend  Stellen  mit;  ein  weiteres
Dutzend  fand  sieh  dazu.  Vollständigkeit  ist  damit  nicht  erreicht  und  die
volle  Mittheilung  des  unvollständigen  Materials  hier  erlässlich.
S.  25,  Zeile  20.  Ich  liess  die  bei  Homer  mehrfach  versuchte  Conjectur
  eUioe  für  e'Xloe  unerwähnt,  da  das  Compositum  an  mehren  dieser  Conjectur
  unzugänglichen  Stellen  in  einer  von  dem  Simplex  kaum  zu  unterscheidenden ­
  Weise  verwendet  wird;  da  ich  aber  nachträglich  sah,  dass  Nauclc
a  118,  i  148,  X  306,  v  197,  ^  356,  %  407.  408,  324,  to  493  euio 5
EuiöopEV  -p(v  u.  s.  w.  vorschlug,  will  ich  doch  hier,  ohne  dass  ich  in  seine  in
den  Melanges  Greco-Rom.  II  p.  410,  die  mir  gerade  nicht  zur  Hand  sind,
gegebene  Rechtfertigung  Einsicht  nehmen  kann,  die  Bemerkung  nicht  unterdrücken, ­
  dass  die  Möglichkeit  dieser  an  sieh  plausiblen  Aenderung  die  Berechtigung ­
  dazu  etwas  zweifelhaft  erscheinen  lässt,  wenn  Nauck  daneben
Stellen  wie  e  392  eioiSe  yaioev  oder  i  251  xal  eIuiosv  und  tp  222  unangetastet
stehen  liess,  oder  wie  ß  152  I?  3’  !os'rr]V  raxvttov  xecpaXot;,  X  582.  593  xal  pp
TcmaXov  elcsTSov  (vergl.  X  306  ’lcp'.piSeiav  .  .  .  e’i?iSov)  u.  a.  stehen  lassen  musste.
S.  28,  Zeile  6  ist  Sie  (<I>  388)  am  Ende  der  Zeile  ausgefallen.  —  Z.  12
ist  o  40  statt  O  40  zu  verbessern.
S.  42,  Zeile  22  ff.  Als  ich  dies  schrieb,  war  mir  M.  Schmidt’s
Schrift  ,  Die  Inschrift  von  Idalion  und  das  kyprische  Syllabar 1  (Jena  1874)
noch  nicht  zugekommen.  Ich  glaube  hier  nicht  ausführen  zu  dürfen,  was
sich  mit  wenigen  Worten  nicht  thun  lässt,  welche  der  im  Text  angeführten
Lesungen  mir  nach  Durchsicht  dieser  scharfsinnigen  Untersuchungen  weniger
sicher  erscheinen.  Denn  auch  nach  Abzug  dieser  grossentheils  doch  nicht
anzuzweifelnden  Belege  aus  dem  kyprischen  Dialekt  bleibt  unter  den  im
Ganzen  nicht  sehr  zahlreichen  inscliriftlichen  Beispielen  für  f  die  Zahl  solcher
auffällig  gross,  in  welchen  f  neben  u  auftritt,  so  dass  wohl  Niemand  die
mächtige  Unterstützung  verkennen  wird,  welche  der  im  Text  dargelegten
Anschauung  von  diesen  sich  parasitisch  neben  u  und  f  entwickelnden  f  und  u
aus  diesen  Thatsachen  der  Ueberlieferung  erwächst.
S.  62  zur  Tabelle.  Es  braucht  wohl  nicht  erwähnt  zu  werden,  dass
Digamma  in  der  Composition  vor  der  Hand  unberücksichtigt  blieb,  also  Fälle
wie  7tat3’  s;ioo3tja  und  EZ-xanScov  nicht  unter  (P)  und  (E)  gezählt  wurden.
S.  64  ist  hinter  ftXUwty  eXeX(£co  einzufügen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.