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Härtel.
Poesie hohes Alter und starre Erhaltung verbürgen; ich verweise
nur auf:
- 206 ijAuBov shtoarö) Iist e? Ttatpioa yaiw, und 3 mal
E 470 &q etowv ofopuve pivo? vuxl Ovp.bv sxacj-cu, und 10 mal
H 68 otpp’ slxo) -y. p.E Oup-bs evl avf,Qsuui -/.eAsüei, und 9 mal
0 35 v.m [mv ywfysaus' £~sa irrsposvi« icpo;Yj6Sa, und 9 mal
o 706 c4s o£ o'f) (mv ebtewnv dp.siß6p,£V0i; ^po^estus u. ähul. 7 mal
o 577 vyj«? p.sv Ttd(Mipü)TOV epöocraixev ei? aXa Stav oder
A 141 vuv o’ dys vvja p,£Xaivav epüccöpEv y.~A. 7 mal.
Zu beachten bleibt auch, dass derartige Fälle gleichmässig
über die ganze Ilias und Odyssee hin verstreut sind, und für
die Ursprünglichkeit des Digamma in der Homerischen Dichtung
spricht endlich, dass ein blosses Wiederholen und üopiren
der prosodischen Eigenheiten einer älteren, in der damaligen
Sprache nicht mehr begründeten Technik vor Fehlern und Missgriffen
nicht geschützt hätte. Nun finden wir aber Präfigirung
eines Digamma gegen evidente Etymologie nur ganz vereinzelt,
zum deutlichen Beweis, dass die Sprache des Lebens Ohr und
Mund der Sänger treu geleitet.
Nur wer Alles über einen Leisten schlagen und das
griechische Digamma mit dem in der Regel Position bildenden
lateinischen v identificiren will, wird sich vor der Folgerung
sträuben, welche die Thatsachen an die Hand geben, die aus
den aeolischen Dichtern gezogene, von Priscian mitgetheilte
Theorie bestätigt und für welche wir uns auf eine früher
(S. 18. 22) festgestellte Analogie im Innern der Worte berufen
können, dass Digamma, wie es in Homerischer Zeit erklang,
eine in Thesis gestellte Sylbe nicht zu längen vermochte.
Diese Folgerung müsste ganz undenkbar sein, wenn wir den
andern Hypothesen den Vorzug geben sollten. Aber wir dürfen,
um physiologisch den Vorgang zu verstehen, nur das im Lateinischen
hinter q sich entwickelnde v in que u. dgl. auf die Zunge
nehmen, und werden den zarten Laut empfinden, der zwar den
Zusammenstoss der Vocale zu mildern, so wenig aber wie v in
qv Position zu bilden vermag, wenn nicht eine Unterstützung
von anderer Seite hinzukommt.
Dieser Laut bedeutet dem vollen Consonanten gegenüber,
den wohl das Griechische wie die verwandten Sprachen einst