Homerische Studien.
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mit dem F von saFiov hier vorgenommen wissen wollte. Den
Bliek beirrte die im Hinblick auf Homerisches or/.cc und späteres
oäioc (z. B. d> Ssi'a Tizp/pcGcc Soph. Aj. 784) vorausgesetzte
Quantität des a bei Alkman. Das a ist aber von Haus aus
kurz, wie sv Sa’i M'fp’fj zeigen kann, und durch den Schwund
des F gelängt, demnach nicht, so lange,F da war, lang. Diese
Messung des Wortes oSFto; kannte nicht Priscian, wohl aber
sein Gewährsmann, der, um dem climetrum iambicum zu genügen,
die Länge des a durch Vocalisirung des u auszudrücken
lehrte, also Sau-io-v verlangte. Diese Vocalisirung war aber
gerade an unserer W*urzel etwas ganz Gewöhnliches, wie [xrjpiwv
äsoaugevwv E. M. p. 250, 18, Simonides fr. D55 (Schn.) und
die Ilesychische Glosse osSaupivwv icepree©XeYl*sv(üV (verg-1. oaßst
xauOfl) und lesb. oaü-ko; = lak. SaßsAo? (= cakcc Hes.) zeigen
(vergl. über die Wurzel SaF Curtius Gz. 4 230 und Brugmann
in Curtius’ Stud. IV 14G). Wenn das richtig ist — und ich
linde nicht, was sich dagegen verbringen Hesse, — so haben
wir hier einen neuen Beleg zu den früher gewonnenen für die
Vocalisirung des F und zugleich einen Beweis, dass das vocalisirte
Digamma durch F bezeichnet wurde, indem man es nicht für
nöthig, vielleicht nicht für phonetisch richtig hielt, u zu setzen.
Viertens constatirt Priscian oder sein Gewährsmann, dass
die aeolischen Dichter auch dort F zu schreiben pflegten, wo es
seine consonantische Natur weder durch Position noch seine
andere durch Vocalisirung verrieth, indem vor demselben Elision
eintrat und die kurze Sylbe kurz blieb. Es ist sehr zu
bedauern, dass wir gerade hier mit den schlimmsten Textschäden
zu kämpfen haben. Aber dass dies der Sinn der Stelle, müssten
wir auch ohne das griechische Beispiel glauben. Denn der
Theil der Lehre, dass F gesetzt wurde, ohne Position zu bilden, ist
durch das lateinische Analogon ausser Frage gestellt. Was aber
die Elision betrifft, so ist der corrupte Vers im Anfang so weit
klar, dass apiq o’ stp^vav festzustehen scheint. Auch der Schluss
Möaa XQeta ist ziemlich sicher, die Mitte rettungslos verloren.
Hier stand aber ein zweites nicht Position bildendes Digamma,
welches Priscian durch sein sine tnvidia erläutert. Bergk’s
Vermuthung ,fortasse aliud potius oblitterati digamma exemplum
latet, velut xb o’ riap. ist bis auf die Conjectur richtig. Ziemlich
nahe schliesst sich an die verdorbenen Buchstaben der