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H a r t e 1.
Lehre einem griechischen Grammatiker nachschreibt: Sciendum
tarnen, quod hoc ipsum'(digamma) Aeoles quidem ubique
loco aspirationis ponebant, effugientes Spiritus asperitatemV Seine
Autorität gewiss gar nichts, da in der That seine Einsicht
für das Verständniss dessen, was er hinschreibt, nicht ausreicht
und er sich vor Widersprüchen weder hier noch anderswo zu
wahren vermag. Sie steigt und fällt mit der Autorität der Quellen,
die er benützt. Was Priscian von Seiendem est ab (p. 17 H.)
vorträgt, gehört, wie die Berufung auf seine eigene Observation
legi in tripode vetustissimo Apollinis glauben lässt, ihm an und
kann die Qualität der vorausgehenden bis auf die lateinischen
Analogien aus griechischer Quelle geflossenen Lehre nicht berühren.
Diese Lehre selbst ist in sich klar und voll Zusammenhang,
und erwiese sich schon dadurch als ein Resume jener
Resultate, zu welchen die griechische Forschung auf Grund einer
reichen Empirie gelangt war, wenn auch nicht ausdrücklich noch
als Gewährsmann Astyages genannt wäre. Dieser griechische
Grammatiker selbst hat bei Suidas seinen Artikel, ohne dass
sich daraus oder aus den spärlichen anderen Erwähnungen desselben
(Bibi. Coisl. c. 388, Gud. 248, 1, Orio 69, 8. 186, .26,
Ang. Mai Class. auctor. V p. 152?) seine Zeit bestimmen Hesse.
Die Uebereinstimmung seiner Büchertitel mit Tryphons Schriften
legen allerdings die von M. Schmidt (Zs. für das Gymnasialwesen
1854, S. 127) aufgestellte Vermuthung nahe, dass Astyages
Tryphons Arbeiten benützt und verdrängt und wir somit hier
jene Theorie im Wesentlichen vor uns haben, von der uns in
der Schrift r.zpl c0wv ein so interessantes Stück erhalten ist.
Freilich aber leidet der Text der Priscianischen Stelle an einigen
schweren Verderbnissen; derselbe lautet: quod sicut Uli (sc.
Aeoles) solebant accipere digamma modo pro consonante simplici
teste Astyage, qui diversis hoc ostendit usibus, ut in
hoc versu,:
’04c|j.evGc FsAevav eAizwuiSa,
sic nos quoque pro simplici habemus plerumque consonante u
loco F digamma positum, ut:
At Venus haud animo nequiquam exterrita mater.
est tarnen quando idem Aeolis inveiviuntur pro duplici quoque
consonante digamma posuisse, ut:
NsGTCpa Bs Fw touBoc.