Homerische Studien.
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Zeit. Dieselben wuchern dann in der Bliitheperiode der attischen
Poesie und treten uns bei den die Sprache des gewöhnlichen
Lebens abbildenden Komikern in bunter Mannigfaltigkeit
entgegen. Und auch hier bewahrt za! seine von uns
schon bei Homer nachgewiesene Neigung, mit dem folgenden
Wort zu lautlicher Einheit zu verschmelzen. J. F. Lobeck
(de synaloephe Kegim. 1839) weist z. B. allein die Verbindung
za! -f- s zu za in 24 verschiedenen Fällen auf, indem
er die zahlreichen Composita mit sz, eä;, ex£, ev und die
in mehr als 100 Versen beobachtete Verschmelzung mit dem
Augment (xöfXaße?, zaxo{vjaev) als je einen Fall rechnet; und mit
andern Anlauten verschmilzt es gleich leicht, nur um so seltener,
als diese eben seltener sind als der häufigste Anlaut e.
Aus den Producten dieser Contractionen nun kann man
bis auf die nicht zahlreichen Fälle, wo das Gewicht des Anlauts
den Auslaut besiegt wie in TOyaOov (Soph. Ant. 275),
äyaQo! (Phil. 863), xavBp! (Aj. 78), in yol v.d xsoz u. a., ersehen,
dass die allgemeinen Contractionsgesetze gelten, und der erste
Theil des Diphthongs in seiner qualitativen und wohl auch
quantitativen Integrität erhalten sein musste, um nach dem
Verklingen des weichen Vocals, wie jedes andere a e o im Innern
des Wortes, contrahirt werden zu können. So wird zai-|-e,
wie wir sahen, zu y.a, at -f- a zu i. (zd-paGoc), ai -\- o zu w (zwvsi-B^ogai
Eurip. Tr. 946, zwvov Arist. Ran. 511), oi -f- e zu ou
(Aristoph. Vesp. 34 p.ouoözei, oüjjio! Eur. Hec. 332, p-slmiv Soph.
Aj. 1225 und in sieben anderen von Curtius Stud. I 2, 283 aufgefiihrten
Verbindungen). An die auf diesem Wege erschlossenen
Uebergangsformen y.a -f- syo), za -)- £p.e, 4 u. s. w. knüpft
Curtius (a. a. 0.) an, um die Kürzung der Diphthonge vor vocalischem
Anlaut in einer von unserer Auffassung abweichenden
Weise zu erklären. Auch Curtius verwirft die Ansicht, dass
die Diphthonge durch den vocalischen Anlaut in der Art afficirt
worden seien, dass jedes Element derselben an Quantität verloren
und so in zat eftl) — —) das a wie das i um die Hälfte
kürzer geworden wären als in xat töte or t (-._■-—). ,Die Verkürzung
entstand doch nur durch den Einfluss des nachfolgenden
Vocals, und es ist an sich unwahrscheinlich, dass dieser
nicht bloss das ihm zunächst stehende i, sondern auch das
fernere a afficirt habe. Vielmehr lehrt uns, denke ich, das
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