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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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Hartei.

Verschmelzung  hätte  stattfinden  können,  und  werden  diese
Weiter  entwickelung  wenigstens  Z  260  3e  xauxog,  £  282  e!  xauxvj
xsp  .  .  .  supev,  y  255  ijxoi  p.sv  xaBs  xauxog  oieai,  welche  Stellen  La
Roche  Hom.  Unters.  284  gut  gegen  Spitzner  vertheidigt  hat,
anerkennen;  B  238  yryy.sj.c  scheint  zweifelhaft.  Die  hie  und  da
eingedrungenen  Lesarten  xaxsTvog  /.äzeias  sind  nach  Aristarchs
Vorgang  längst  getilgt  und  das  Zenodotische,  für  den  jüngern
Jonismus  bezeugte  (Etym.  M.  821,  38)  «XXot  (B  1,  K  1,  Q  677)
hat  nirgends  Anklang  gefunden.
Eine  etwas  jüngere  Periode  der  Sprache  zeigt  uns  die
Zunahme  solcher  Bildungen  und  v.m  an  der  Spitze  dieses  Fortschritts. ­
  Durch  das  Metrum  gesichert  finden  wir  Hymn.  in
Herrn.  III  173  ‘/.dyO  Saiyjg  E'mßvjaop.ai  und  Hes.  Theog.  284
yü  p.ev  dxoxxap.Evog,  und  werden  desshalb  Hymn.  in  Cer.  227
die  Ueberlieferung  0ped/ar  xoü  p.'.v  soXxa  oder  Hes.  Op.  357
die  Conjectur  y.av  (Hes.  Theog.  447  •/.axixoXXwv  ist  sehr  unsicher) ­
  nicht  angreifen.  Bei  Theognis  verschmilzt  auf  Grund
der  Rennerschen  Sammlungen  (in  Curtius  Stud.  I  1,  197  ff.)
v.m  11  mal  mit  vocalischem  Anlaut,  bei  Solon  2  mal  (13,  60
y.oüx,  37  y&Gtiq),  bei  den  Jambographen  11  mal  (von  dem
zweifelhaften  Fall  doppelter  Krasis  bei  Hippon.  tr.  31  a-i
q  oXeceiev  "Apxs|jug,  cs  Be  y.  wxoXXwv  abgesehen  und  Solon  tetr.
33,  7,  trim.  36,  16  eingerechnet).  Einen  andern  diphthongischen ­
  Ausgang  sucht  man  vergebens  in  Contraction.  Die
ältesten  jonischen  Inschriften  zeigen  y,at  2  mal  in  Krasis,  auf
der  von  Michaelis  (Arch.  Z.  XXV  1)  veröffentlichten  Inschrift
von  Thasos  y.xxoXXwvi  und  auf  der  ephesischen  Inschrift  (C.  J.
2953  Z.  3.  4)  xav—  y.av  =  xai  vjv;  häufiger  bleibt  xai  auf  denselben ­
  intact  (vergl.  Erman  in  Curt.  Stud.  V  300),  auf  der
Teischen  Inschrift  (C.  J.  3044)  5  mal  in  der  Verbindung  xai
auxsv  (Z.  6.  27.  40.  45.  52).  Andere  diphthongische  Ausgänge
verschmelzen  nur  in  xAfSvog  =  xoü  dywvoc  (C.  J.  3044,  32)  und
xoüpgoxpäxEog  =  xou  'Epp.oxpäxsog  (C.  J.  8,  2).  Auf  demselben  Hermenpfeiler ­
  von  Sigeion,  welchen  Kirchhoff  (Alph. 2  23)  der  Pisistratidenzeit
  zuweist,  steht  y.  äyw  Xpyjx^pa  y.  axiaxaxov  eBoixa,
dann  ÄiWxoc  xai  ä  8  e  X  <p  0  i  Diese  Fälle,  sowie  xdOvjvcca  auf  derselben ­
  Inschrift,  ferner  xdXXa  C.  J.  4.  75.  76.  82,  103,  xwyaXp.axog
  160  (vergl.  Wecklein  Curae  epigr.  49)  zeugen  für  die
Volkstümlichkeit  der  Krasen  auf  attischem  Boden  in  früher
            
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