Beiträge zur Literaturgeschichte der Si'ä und der sunnitischen Polemik.
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Der Rest des Gedichtes v. 70—92 enthält eine derbe
Zurechtweisung des Serifs. —Was die Differenzpunkte zwischen
Sunniten und Si'iten anbelangt, auf welche in dem eben mitgetheilten
Textstück Bezug genommen wird, so ist das, was er
in Betreff des 'Äsürä- einerseits und des Gadirfestes andererseits
sagt, aus dem in den obigen Abschnitten Angeführten
genug klar. Es läuft darauf hinaus, dass er vom ersteren Alles,
was irgendwie auf die Trauer um den Tod der beiden Söhne
'Ali’s gedeutet werden könnte, bannen, am letzteren hingegen
keine Spur von Festesfreude zeigen will: also der Standpunkt
der eigentlichen Nawäsib, wie er von Ibn Hagar gekennzeichnet
wird.
Das tasnim al-kubür (v. 67) bedarf einiger Erörterung.
Es handelt sich darum, ob das Grab oben glatt und ohne jede
Erhöhung sein müsse, oder ob es gestattet, oder auch empfohlen
ist, das Grab durch den Aufwurf von etwas Sand mit
einem sanam, d. i. Höcker zu versehen. Die si'itische Praxis
ist für das oder id. h. Plattmachen der Grabesoberfläche,
ebenso unter den Sunniten der säfi'itische Ritus.
In dem säfi'itischen Codex des Ansari 3 lesen wir z. B.
1 x.rvvJflwjj Ljjjljo IjAÄjt. Anders die
übrigen Riten; der hanaiitische Codex 4 empfiehlt das ,Höckerig-1
Cod. yj&Z*?
2 Cod. ypo
3 al-Manhag
'Bülak 1285) p. 1")"
4 Nur al-idäh (Bul.1287) p.
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