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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

Beiträge  zur  Literaturgeschichte  der  Si'ä  und  der  sunnitischen  Polemik.

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Der  Rest  des  Gedichtes  v.  70—92  enthält  eine  derbe
Zurechtweisung  des  Serifs.  —Was  die  Differenzpunkte  zwischen
Sunniten  und  Si'iten  anbelangt,  auf  welche  in  dem  eben  mitgetheilten
  Textstück  Bezug  genommen  wird,  so  ist  das,  was  er
in  Betreff  des  'Äsürä-  einerseits  und  des  Gadirfestes  andererseits ­
  sagt,  aus  dem  in  den  obigen  Abschnitten  Angeführten
genug  klar.  Es  läuft  darauf  hinaus,  dass  er  vom  ersteren  Alles,
was  irgendwie  auf  die  Trauer  um  den  Tod  der  beiden  Söhne
'Ali’s  gedeutet  werden  könnte,  bannen,  am  letzteren  hingegen
keine  Spur  von  Festesfreude  zeigen  will:  also  der  Standpunkt
der  eigentlichen  Nawäsib,  wie  er  von  Ibn  Hagar  gekennzeichnet ­
  wird.
Das  tasnim  al-kubür  (v.  67)  bedarf  einiger  Erörterung.
Es  handelt  sich  darum,  ob  das  Grab  oben  glatt  und  ohne  jede
Erhöhung  sein  müsse,  oder  ob  es  gestattet,  oder  auch  empfohlen ­
  ist,  das  Grab  durch  den  Aufwurf  von  etwas  Sand  mit
einem  sanam,  d.  i.  Höcker  zu  versehen.  Die  si'itische  Praxis
ist  für  das  oder  id.  h.  Plattmachen  der  Grabesoberfläche, ­
  ebenso  unter  den  Sunniten  der  säfi'itische  Ritus.
In  dem  säfi'itischen  Codex  des  Ansari 3  lesen  wir  z.  B.
1  x.rvvJflwjj  Ljjjljo  IjAÄjt.  Anders  die
übrigen  Riten;  der  hanaiitische  Codex  4  empfiehlt  das  ,Höckerig-1

  Cod.  yj&Z*?
2  Cod.  ypo
3  al-Manhag

'Bülak  1285)  p.  1")"

4  Nur  al-idäh  (Bul.1287)  p.
Commentar  Maräki  al-falä

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