Beiträge zur Literaturgeschichte der Si*ä uud der sunnitischen Polemik.
515
erhellt, wo er sich über christliche Dinge sehr weitläufig .ausspricht,
auf mehrere kirchliche Werke bezieht, von denen er
sagt, dass er sie trotz ihrer Seltenheit studirt hat. 1 Er besass
grosse Sprachkenntnisse. Die Geschichte von der Susanna
und dem Daniel wird aus dem Original mitgetheilt und bei
dieser Gelegenheit wird auf die ausgebreitete Sprachkenntniss
des Verfassers Bezug genommen: y^LLUj iLoj
siXauJ sÄJI t y 1 ^
Lg-bc ob. yS. &JJI yoi Lg-Lüj icjliJJl. oibi.b
b äbLöJI Stb jvÄ Jbjb y&M g, ^jf ist^ydl £
2 Ich glaube, diese Bemerkung rührt von einem
Copisten her; es ist bekannt, wie in orientalischen Abschriften
die Subjectivität des Abschreibers sehr häufig in den Vordergrund
zu treten pflegt. Auch die persische Sprache verstand
er; er citirt aus dem Säknäme. 3 Der Kairoer Ausgabe ist die
Biographie des Verfassers nach dem S'ö 3 aAH jusib.
yj^£- vorgesetzt. Auch darin ist keine Spur
zu finden von einer anderen als muhammedanischen Religion
des Verfassers. Sein Erziehungsgang, der ausführlich geschildert
wird, ist ganz muhammedanischer Natur, bis er in die Hände
des Persers Muhammed Serif gerieth, dem er einen grossen
Theil seiner profanen Kenntnisse (er war Arzt) verdankte.
Auch auf seine Kenntniss der griechischen Sprache wird in
der Biographie besonders hingewiesen. — Die Angabe des
1 P- l"PG, ob« o!j( bj.-w A ^ . b XwMJ J
Lujblt xJyuJI sjJi \yfö o_>Lb l+b. ob^bll
Lg^olXb.1 b+=^ y^s. Iuibj« iob
ye. .bclyo^ äl^yjl^ ^yyll^
«jjdliöj oifcÄi'« O yj. y-!
2 P- Pv<J. Ebenso findet sich diese Stelle auch in der Wiener Hdschr.
Blatt 1S1 a. Mehrere C^bb2l^~w! erzählt er p. PaI" ff-3
p. uit. Le aU^UJI ^LoL^xJ! £