Beiträge zur Literaturgeschichte der Si r ä und der sunnitischen Polemik. 489
der exegetischen, historischen, dogmatischen, traditionellen 1
Literatur der Sunniten bekräftigt; ja selbst Dichtercitate verschmäht
er nicht, worin er seinen trockenen Schützling und
Gegner übertrifft. 2 Als geborener Perser, der sich mit seiner
Nationalliteratur vielfach beschäftigte, waren ihm auch persische
Poeten geläufig, und er führt häufig aus ihnen an, so z. B.
Rukn al-Din al-Säbi, 3 IJäfiz 4 N izami, 5
G'ämi, 0 Senä'i, 7 Lutf Allah al-Nisäbüri s und Andere.
An einer Stelle 9 führt er von seinem Vater folgendes persische
Epigramm an:
9
Andere persische Gedichtcitate werden anonym eingeführt, 10
häufig mit gewisser Ostentation. 11 Es ist selbstverständlich,
dass er zuweilen auf si'itische Literatur Bezug nimmt. So
z. B. nennt er 'Ali b. 'Isa al-Arbeit eine Hauptstütze der
Imamiten, der jedoch Abu Bekr und die Chalifen hochschätzt; 12
Abu 'Ali 'Isa b. Zerä'ä, den Verfasser einer Abhandlung
1 Er citirt ungemein häi" 2 - J: ~ h/i - —. —
diesen beiden Werken:
2 'Abbäs b 'Otbä al-Hftsimi Bl. 2 r. al-Safi'i Bl. 152 r. 665 r. Jbn 'Abbäd
184 r. 'Amir-al-Basri 183 r. Abu Nnwas 165 r. al-Farazdak 156 r. Muhammed
b v Habib 283 r. eine poetische Polemik zwischen Sunniten,
Mu'taziliten und Si'iten 288 r. f. ein eigenes arab. Epigramm 429 r.
andere Gedichtchen 3 r. 16 r. 306 r.
3 Bl. 26 v. 4 ibid. 5 BI. 40 r. 6 Bl. 213 r. 7 Bl. 182 r.
8 Bl. 243 r.
8 Bl. 164 v.
1» Bl. 50 r. 51. r. 101 r. 113 r. v. 117 r. 127 r. 139 r. 182 r.
11 Bl. 275 y. IJO.SLJ xjuuu Xol*..w.+is! aUl> J-vi' JO (Lwfl Joj
Bl. 466 v. (jAxj (JLs
12 k+SNI xS^suo £ k+iJI loLiN Bl. 4 r.