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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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Hartei.

ispijijm  (=  tspstav)  20,  i/spso;  (Vogüe  Mel.  PI.  III  2  a  oder  bei
Deecke-Siegismund  VIII  3),  t/spvfc  (ebend.  XII  1),  tip/yija.  (Idal.
Z.  19.  22),  MaXavya  (17),  to8ija.  (18),  ’Ap.yjvya  (18),  ateXya  (23),
Fsxya  (26),  avoaya  ,Friedlosigkeit'  (29).  Wenn  diese  Lesungen
richtig  sind,  dann  verdanken  wir  der  kyprischen  Schrift  werthvolle ­
  Belege  für  einen  lautlichen  Vorgang,  der  dem  Sanskrit
ganz  geläufig  ist  und  dessen  Voraussetzung  im  Griechischen  in
viele  dunkle  Erscheinungen  in  überraschender  Weise  Licht
gebracht  (vergl.  Curtius  Gz. 4  623  ff.),  tj  wird  uns  wie  uF  jene
Uebergangsform  bezeichnen,  von  der  die  Sprache  einerseits
zu  j  und  schliesslich  zu  völligem  Verlust  des  Consonanten  gelangte ­
  (xotsw  —  xoy'sw  —  xci/ew  —  xosw)  oder  aber  auch  —  um
andere  Wucherungen  wie  die  Erzeugung  eines  parasitischen  §
vor  j  zu  übergehen  —  in  scheinbarer  Rückbewegung  durch
Einwirkung  des  j  zu  einer  quantitativen  Verstärkung  des  t,  wie
die  Länge  des  t  z.  B.  in  Tsa0at  der  Nachwirkung  des  inlautenden
Jod  verdankt  wird  (Curtius  Verb.  153).  Bei  Homer  lässt  sich
der  Uebergang  des  t  zu  ij  in  zwei  Fällen  ziemlich  sicher  nachweisen,
  indem  wir  ■(s.Koi-'.o-c  und  6p.oi'-io-?  als  rein  phonetische
Varianten  von  yehoTo?  und  6p.o~.oq  ansehen.  ,Das  doppelte  i  wird
hier  gewiss  ebenso  zu  fassen  sein  wie  das  ij  im  skt.  däseja-s
d.  i.  däsa-i-ja-s‘  (Curtius  in  seinen  Stud.  II  186).  Die  aus  \j
entstandene  Länge,  d.  h.  das  aus  ’.j  gewordene  und  zu  T  contrahirte
  ii  (vergl.  öp.ot'-to-?)  liegt  in  mehren  Substantiven  auf  ir (
vor,  deren  Erklärung  auch  ohne  das  kyprische  ä'iodja  sicher
scheint,  nämlich  axipi^uiv  v  142,  Änopiaxiv)  <p  284,  iottr)  i*  159,
■/Mv.oep^XfiQ  /  374,  aep-fi-rjc  w  251,  EncepoxArfloi  A  205,  xpoSupirjct
B  588,  I  73,  'YxEpvjatrjv  B  573.
Ob  wohl  dieser  lautliche  Process,  wobei  t  oder  u  bei  der
Reibung  mit  folgendem  Vocal  aus  sich  einen  diese  Reibung  aufhebenden ­
  Consonanten  erzeugen,  auch  im  Fluss  des  Verses  sich
vollzogen?  Die  Ueberlieferung,  welche  Zeichen  für  j  und  F
nicht  besitzt,  kann  dafür  kein  Zeugniss  ablegen.  Aber  wir
erinnern  uns  an  den  nicht  erklärten  Rest  jener  Fälle,  wo  lange
Vocale  und  Diphthonge  in  der  Senkung  des  Verses  im  Hiatus
standen  (Hom.  Stud.  II,  S.  20  =  346).  Wir  fanden,  dass  Festigkeit ­
  des  Ausgangs  dabei  ohne  Bedeutung  sei  und  die  Diphthonge
eu  ou  st  oi  ai  fast  noch  einmal  so  häufig  (72  mal)  als  yj  r,  «  io
(unter  die  Fälle  mit  io  ist  S.  347  irrthümlich  y  344  ap.ijü)  te<70r ( v
            
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