Beitrage zur Literaturgeschichte der &*ä und der sunnitischen Polemik. 477
die sunnitische Art derselben) von den Thürinen verbannte
und die Entfernung’ der Frommen aus ihren Heimatlien beabsichtigte,
die Ketzerei und die Irrlehren verbreitete und die
Leuchten der Glaubenstreuen und Vorzüglichen erloschen. Als
Allah den Abschluss dieses Buches gerade an einem Zeitpunkte,
an dem das Gebet erhört zu werden pflegt (nämlich: Freitags),
zu Stande kommen liess, da erstarkte die Hoffnung, dass Allah
nun wieder Erlösung senden werde/ £1^.11
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' jlii' aüJ! { jjo J.vAj Das politisch-religiöse
Ereigniss, auf welches hier der Verfasser Bezug nimmt, ist
wohl kein anderes, als der Sieg des sl'itischen Bekenntnisses
unter der Fahne des Sefiden Isma'il, welcher am Anfang des
zehnten muhammedanischen Jahrhundertes das Si'itenthum in
Centralasien zu Ehren brachte und die Kluft zwischen den
beiden Hauptrichtungen des Islam erweiterte. 2
Der Verfasser stammte, wie wir sahen, aus dem eigentlichen
Iran und war, wie der Name seines Vaters zeigt, echt
persischen Ursprunges. Die persischen Namen wichen trotz des
arabisirenden und entnationalisirenden Einflusses des Islam nie
ganz den arabischen, an die Geschichte des Islam anknüpfenden.
Nicht nur persische Heldennamen liebten die muhammedanischen
Perser zu wählen, sondern auch solche, welche
an die altiranische Theologie anknüpfen. In abbasidischer Zeit
finden wir in Ahwäz den Frauennamen Anähid, die Bezeichnung
der auch von den Persern vergötterten Venus; 3 der Vater
1 B. Bl. 473 v.
2 Vambery Geschichte Bocharas Bd. II p. 56 ff.
3 Chwolson Die Ssabier und der Ssabismus Bd. II p. 204.
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