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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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G  o  1  d  7.  i  h  e  r.

b.  Rüzbehän.  Seine  Lebenszeit  geht  besonders  ans  folgender
Stelle  seiner  Schrift  hervor:  ,Alle  Menschen  wissen 1 ,  sagt  er,
,dass  zu  allen  Zeiten,  angefangen  von  der  des  Propheten  bis
zu  unserer  Zeit  herab,  d.  i.  ein  Zeitraum  von  etwas  mehr
als  900  Jahren,  die  Zahl  der  Anhänger  der  Si'ä  immer  eine
klein  winzige  war,  und  dass  sie  eine  sich  verbergende,  flüchtende ­
  und  ungekannte  Genossenschaft  bildeten.  Wenn  Jemand
sie  bei  ihrem  rechten  Namen  nannte,  so  flüchteten  sie  sich,
lehnten  diese  Zumuthung  energisch  ab  und  leugneten  sie‘  1
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Er  nennt  sich  einen  Chanagi 2  des  Ursprunges,  Siräzi  als  Verfasser ­
  und  Handeltreibenden,  Isfahäni  des  Wohnortes/  Der
Verfasser  lebte  in  einer  sehr  bewegten  Zeit,  deren  Stürme  ihn
zur  Auswanderung  aus  seiner  Heimath  zwangen.  ,Dieses  gesegnete ­
  Buch  —  sagt  er  am  Schlüsse  seines  Werkes  —  wurde
beendigt  zur  Nachmittaggebetszeit  des  Freitags  am  13.  Gumäda
  II.  im  Jahre  909  in  der  Stadt  Kasan,  eben  als  der  König
der  Ketzer  3  in  diese  Länder  drang  und  in  denselben  Unheil
und  Verderben  zum  Vorschein  brachte,  die  Gebetsrufe  (nämlich:

1  B.  Blatt  469  verso.

2  Blatt

473  V.  Bis!.  UL.*  ^5JjaAJI  ltU^>
UXwjO.  Die  Hsclir.  hat  cs^ 1  mit  h,  was  ich  nicht  in
geographischen  Quellen  nachweisen  könnte.  Ich  vermuthe,  dass  hier
derselbe  Ort  gemeint  ist,  dessen  Name  bei  Ihn  Batüta  Bd.  II  p.  62
zwischen  und  (J1  ■>.  ^  schwankt.
3  Nur  dies  kann  unter  y  .  f  I  bi  hier  verstanden  sein.  Ich  will  hinzufügen,
dass  zu  nicht  nur  —  wie  Freytag  angibt  —  der  Singular
gehört,  sondern  auch  \a£-tio-  Vergl.  z.  B.  Ihn  al-Atir’s  al-Matal
  al  sä’ir  fi  ädäb  al-Kätib  w-al-sä'ir  (Bulaker  Ausg.)
p.  3  v.  u.  Stt  ^ÜlXÜI  o».A.C:t^i2  Lg.J  ^Xj>  pJj

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