Eeiträgß zur Literaturgeschichte der Si'a nnd der sunnitischen Polemik.
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Si'iteu ihren Gegnern gegenüber anzuwenden; wir finden z. B.
in einem Briefe des Si’iten Abu Bekr al-Charizini an den
bekannten Dichter al-Bedihi, ein Brief, der wold das non plus
ultra von grober und unhöflicher Polemik genannt werden
darf, unter Anderem: ,Als hätte dich Sophista zu seinem Nachfolger
eingesetzt, um dasjenige zu bestreiten, was man mit den
Augen wahrnimmt' u. s. w. 1 In diesem Urtheil über al-As'ari
steht unser Verfasser nicht vereinzelt da. Es ist besonders
das Urtheil Sems al-Din al-Sahrzüri’s über den berühmten
Dogmatiker bemerkenswerte Er sagt: ,Ich bewundere, wie
dieser Mensch sich anstellen konnte, in Bezug auf Weltweisheit
so viele Bücher zu verfassen, in der Meinung, dass er zu
den gewiegtesten Weisen gehöre, welche die höchsten Stufen
erreichten, und dass er auf den Grund der Fragen drang,
obwohl er doch nicht einmal die Stufe des Geringsten 2
erreichte, welcher nicht weiss, welche seiner beiden Seiten
länger ist. Er war nämlich bar von aller philosophischen
Wissenschaft, sowohl der speculativen, als auch der durch
Geschmack begreifbaren (der mystischen). Er kann keine Definition
ordnen und keinen syllogistischeu Beweis führen, vielmehr
ist er ein armer Seich, der in seiner Lehrrichtung voller
Confusion wie ein blindes Kameel herumtappt.' Auch von al-Igi,
einer der Säulen der sunnitischen Dogmatik, wird angeführt,
dass er von al-As'ari sagt: ,er habe die Fragen, in denen
man ihm eine gewisse Originalität zumuthet, aus dem Munde
von Strassenpredigern und Märchenerzählern üLLuJI ^0)
(JisLeyJI^ geschöpft/ 2
Da ich es hier nur damit zu tliun haben kann, von dem
in Rede stehenden Werke in literarhistorischer und bibliographischer
Beziehung Notiz zu nehmen, und darauf, als auf eine
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1 Gesammelte Briefe a 1-Chärizmi’ s p. |aö, I L ...
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2 Im Text steht: äaJj./! pjj 1.
3 C. Blatt 12 verso.