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Hartei.
(s. Böckh C. J. I 28). Merkwürdig und dem KaitFoua auf einer
Münze aus Grossgriechenland (Eckhel I 306) vergleichbar ist
das F in aFuxou auf der Inschrift aus Naxos (C. J. 10), welche
xoö aruTOÜ XlOou eijP «vSpiaq y.ai xo wpskap lautet, worin Bentley
einen jambischen Trimeter mit zweisylbiger Lesung des Anfangs
xaöxoü erkannte. Kirchhoff bestreitet diese Deutung und
Lesung nicht sowohl wegen des Digamma auf einer Naxischen
Inschrift aus nicht gar früher Zeit, sondern nimmt Anstoss an
,seiner Verwendung gerade in dem Pronomen ab-o? in einer
Weise, welche eine dreisylbige Aussprache desselben nothwendig
machen würde, eine Erscheinung, die sich schlechterdings durch
gar nichts erklären oder rechtfertigen Hesse' (Alph. 2 62). Aber
kann F'j nicht graphischer Ausdruck sein für den Spiranten,
welchen man im u vielleicht hier deutlicher vernahm, so dass also
xaFxoö eigentlich gemeint war? So ganz ist ja das Digamma im
jonischen Dialekt nicht erloschen (s. Erman Da titulorum
Jonicorum dialecto in Curtius Stud. V 275, Renner ebend.
I 1, 144), und es mag daran erinnert werden, dass das seit dem
ersten Jahrh. nach Christi allgemein bemerkbare Schwinden
des au zu a (neben eu zu s) gerade in diesem Worte durchdringt
(vergl. die Belege in K. Keil’s Epigr. Exc. in JJ. Supplem. II,
S. 364 und Rh. Mus. 18, 143). — Zahlreiche Belege für die
Schreibung uF für u bieten die kyprischen Inschriften, von denen
die wichtigsten jetzt in der von Wilhelm Deecke und Justus
Siegismund in Curtius Stud. VII 217 ff. veröffentlichten Abhandlung
leicht zugänglich geworden sind k Wir lesen auf der
Idalischen Bronzeplatte einmal den Aorist Z. 14 eFpY)xd(jaxu, zu
welchem sich das Z. 28 und 29 mit F überlieferte Substantiv
Fpvjxai (Vertrag) stellt, aber Z. 4 süFp’oxäcaxu, von einem Verbum
Fpr,xdop.ai ,ich verabrede mich', also St. Fsp (vergl. das Elische
Fpäxpa C. J. 11). In suFpvjxdaaxu lässt sich F nicht als eine Weiterentwickelung
des u auffassen, sondern s-uFp- neben s-Fp- und Fpzeigt
vielmehr, wie es nur der Nähe des s bedurfte, dass das
Vocalische in F vernehmbar werde, und ist somit als eine
Uebergangform zum aeolischen sbpdyrj zu betrachten. Anderer
Art ist y.axecxsuFaae auf einer Inschrift der Nekropole von Neo-Paphos
(Vogüe Mel. PI. IV 6), dann EbFa-ppw u. a. auf Münzen
1 Siehe Anhang.