Beiträge zur Literaturgeschichte der Si f ä und der sunnitischen Polemik 463
Süssigkeit' bekannt, 1 das einzige Werk, das Hägi Chalfä
aus dessen reicher literarischen Thätigkeit erwähnt. - Er hatte
vor dem Keskül in seiner Jugendzeit ein ähnliches Sammelsurium
verfasst unter dem Titel ,Futtersack' (S*ÄJI),
dessen Inhalt er selbst in folgenden Worten beschreibt: 3
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xa-Lc. (J (JjjU«) ^ajcX^j. acJI ^q.aaJ Doch hat der
,Derwischbecher' mehr literarisches Glück gehabt als der
,Futtersack‘, der sich, wie es scheint, keiner grossen Verbreitung
erfreute, während jener nicht nur in mehreren Handschriften
zu finden ist 4 und, wie es scheint, auch noch in
persischer Sprache excerpirt wurde, 5 sondern auch in neuerer
Zeit in Typendruck und Lithographie verbreitet worden ist.
Der Typendruck ist in Bulak (im J. 1288 d. H.) zu Stande gekommen,
die Lithographie ist in Teheran 1266 verfertigt. Wie
es scheint, sind aus ersterem viele persische Citate fortgelassen, (i
1 (jg^ÄAfO lithogr. Konstautinopel 1268.
2 H. Ch. 13d. VI p. 298 nr. 13530 (wo . Er nennt sich selbst
auch: al-Behä’i z. B. p. 11; v“), 5.
3 Keiikül (wir citiren nach der Bulaker Ausg.) p. f
4 Flügel Handschriften der kais. Bibliothek Bd. I p. 409.
5 ibid. Bd. III p. 455.
6 Einiges findet sich allerdings, z. B. p. a|, 17 eine persische Zeile mitten
in einem arab. Gedichte des Sammlers.