Beiträge zur Literaturgeschichte der £i'ä und der sunnitischen Polemik 457
Bei Gelegenheit dieser letzteren Jahreszahl will ich bemerken,
dass wenn al-Makrizi mit derselben das gänzliche
Schwinden der Si'ä in Aegypten in Verbindung bringt (er sagt
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ycus diese Angabe wohl nicht in ihrer
ganzen umfassenden Ausdehnung der Wahrheit entspricht. In
einer der vicekönigl. öffentl. Bibliothek angehörenden arabischen
Ilschr., welche eine Biographiensammlung der Gelehrten Oberägyptens
enthält, lindet sich unter dem Artikel Megd al-Din
Abu-l-Hasan al-Menfelüt! genannt Dakik al-'Id die
Notiz, 1 dass zur Zeit, als dieser Gelehrte nach Oberägypten
kam, dort eben die Secte der Si'ä sehr verbreitet war, und dass
es nur seinen unausgesetzten redlichen Bemühungen zu danken
war, dass die ketzerischen Secten aus Oberägypten schwanden.
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Dakik al-'fd starb aber im Jahre 667 d. IT., also zwei
Jahrhunderte nach jener von al-Makrizi angegebenen Zeit
des Schwindens der si'itischen Secten
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III.
Ausser der Beschimpfungsfrage sind es noch einige rituelle
Specialfragen und Differenzpunkte, welche Anlass zu polemischen
Abhandlungen gegen die si'itische Religionspraxis geben;
dahin gehört auch die Frage, die schon oben berührt wurde,
ob das basmala laut (l^£=>.) zu recitiren sei oder nicht. Auch
die rituelle Abwaschung vor den Gebeten ist ein solcher
1 Nugabä al-Sa*id Blatt 58.