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Goldziker.
y*-^} bei Damiri; 1 JLo «ji+m jo! - oder
von der Lästerung der Familie 'Alfs: v_dlie ^jI pA*i
JLo^ ; 3 ferner: >_aJUo ^jo JLti
4 Ich erkläre mir vermuthungsweise dieses Wort als aus
der Vulgärsprache entstanden. Im Vulgärarabischen ist nämlich
die Metathesis innerhalb der Consonanten eines Wortes
überaus häufig; man sagt goz für un( i z ög für
failafus für Oy-wApi. Dahin gehört auch das häufige na'al
fürla'an: fluchen. Aus diesem Juu> ist, glaube ich, das fragliche
näl entstanden, mit der Erweichung oder Elision des äjn-Läutes,
welche in den Vulgärdialecten der semitischen Sprachen
nicht selten. 5
Die Frage des äul^ssj! setzte im Jahre 755 d. H.
die gelehrten Kreise von Damaskus in Aufregung, als ein Si'ite
in der Moschee der Umajjaden vor den Augen der Versammlung
die Chalifen lästerte und der damalige Oberkadi das
Todesurtheil über ihn fällte. (i
Mehr noch als in Syrien musste diese Frage in Aegypten
in den Vordergrund treten, wo im IV. Jhd. die Beschimpfung
der von den Sunniten anerkannten ersten Chalifen geradezu
zum Staatsgesetz erhoben wurde und nicht nur in mündlicher
Weise geschehen musste, sondern an öffentlichen Plätzen auf
Tafeln, Hausthüren und Mauern aufgeschrieben wurde, bis dass
al-Hakim bi-amr Allah dagegen ein Verbot publiciren liess
und später im Jahre 426 die Blüthezeit, der Si'ä in Aegypten
ihr Ende nahm. 7
1 Hajäit al-hajwän Bd. I p. 21.
2 List of Shya books p. (T 6-3
Kitäb al-agitni Bd. XVI p. |, 7;
4 ibid. 1. 12.
5 Im Aramäischen und Aethiopischen, so wie auch im Hebr. JjriS zu D-KllS
n. s. w. wird (Ewald Ausführl. Lehrbuch d. II. Spr. §. öS c.) Für
das Vulgärarabische ist ein Beispiel: istefilü für (^ljt.ÄX«*j bei Wetzstein
Zeits. d. d. mgl. Ges. XI p. 505. Auch das mysteriöse y°'~~ L_> LA”
bei Ibu Clialdüu Prolegomena (Not. et Extr. Bd. XVII) p. 184 ist
aller Wahrscheinlichkeit nach yA*.2» t_s LxV
6 Ihn Ungar Kitäb al-Snwä'ik Bl. 86 recto.
X Al-Makrizi’s Chitat (Bulaker Ausgabe) Bd. II p. ("fit" un ü ("fit 1 .