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G o 1 d z i li e r.
Ausspruches an. 1 Al-Räz! nun, der für 'Alfs hörbares Recitiren
ist, meint in seinem Schlussresume: 2 ,So viel steht fest, dass
die Traditionsarten des Anas’sohen Ausspruches sehr corrupt
und verworren vorliegen und dass sie auch von einer
anderen Seite betrachtet, dem Verdachte sehr ausgesetzt sind.
'Ali nämlich war es, der sich bestrebte, die Formel je lauter
herzusagen; als nun die Umajjaden an die Herrschaft gelangten,
gaben sie sich Mühe, die Leute ebenso eifrig vom lauten Recitiren
zurückzuhalten, da sie im Allgemeinen den Bräuchen
'Alfs widerstrebten. Vielleicht fürchtete sich nun Anasvor
ihnen, und daher mag es kommen, dass der durch
ihn tradirte Ausspruch der Verwirrung ausgesetzt
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aJIyiI o^Jj-Uöl. So unbedeutend für uns auch die obschwebende
Frage ist — bei den Si'iten hat sie allerdings bedeutende
Gelehrte sehr ernst beschäftigt :J — so ist dennoch die erwähnte
Angelegenheit culturgeschichtlich ziemlich beachtenswertli; sie
gibt uns einen interessanten Aufschluss sowohl über die Entstehungsgeschichte
des mohammedanischen Ritus, als auch der
Schicksale der Tradition. 1
II.
r
Die eigentliche sunnitische Polemik gegen die Si'ä als
Trägerin und Vertreterin einer von der rechtgläubigen abweichenden
Glaubens- und Rituslehre, beginnt natürlicherweise mit
dem Zeitpunkt der Festsetzung einer systematischen Dogmatik
1 Muslim Bd. I p. Pf
- Mafätih al-geib (Bulaker Ausgabe) Bd. I p. I 1 )»
3 z. B. List of Sliya books nr. 76 p. fßf", L
4 Es ist bemerkenswerth, dass in den bei Muslim vorgeführten Textrecensionen
der Anas’schen Tradition keine Spur oder Erwähnung des 'Ali’schen
Brauches zu finden ist.