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Gol'dzilier.
nun seine Nachrichten alle von dieser Art 1 und würden sie
dieselbe nie verlassen, so wäre es nothwendig, dass wir
nichts von denselben erwähnten; jedoch wir haben es
uns zur Bedingung gemacht, von den Dichtern, die wir namhaft
machen, auch weitere Berichte • mitzutheilen, so dass wir
hier nicht umhin können, das am meisten Rechtgläubige davon
zu erzählen und dasjenige, was am freiesten ist von
der schlechten Wahl des Dichters, trotzdem dies' nur sehr
wenig ist. 4 2
Wir verdanken unsere Kenntniss von der morgenländischen
Literatur solchen Büchersammlungen, welche zumeist
den Handschriftenschätzen und Bibliotheken von Ländern ihren
Ursprung verdanken, wo der Sunnismus die herrschende Confessionsrichtung
ist; der Buchhandel und die Bibliotheken des
Orientes werden aber von solch’ subjectiver Einseitigkeit beherrscht,
dass es wohl zu den Seltenheiten zählen mag, dass
ein sunnitischer Büchersammler ein der gegnerischen Richtung
angehörendes Werk seiner Sammlung einverleiben möchte. Es
wird zur Illustrirung dieser Thatsache wohl interessant sein,
wenn ich erwähne, dass der Besitzer des si'itischcn Werkes,
dem ich einige der nachfolgenden Abschnitte zu widmen gedenke,
ein des allgemeinen Ansehens sich erfreuender Herr
Mustapha Sba'i in Damaskus, dieses Werk vor den Augen
seiner Freunde auf’s Sorgfältigste verbirgt, ja selbst mir das
Versprechen abgenommen und nur unter der Bedingung das
Buch leihweise zur Verfügung gestellt hat, dass ich in Damaskus
gegen keinen Muhammedaner erwähne, dass ich ein
solches Buch aus seiner Bibliothek entliehen habe.
1 Unser Text hat.: bi. NjJj
XJ.S- Wir haben dies in emendireu müssen.
2 Kitäb al-agäni (Bulaker Ausg.) Bd. VII p. (" ; Si'itische Schriftsteller
beschäftigten sich mehrfach mit der Biographie dieses Dichters und der
Interpretation seiner Gediehte. Ahmed b. Ibrähim b. al-Mu'alli
schrieb: Ll JoJjt jLäJ i al-Sejjid al-Murtadl
'Alain al Huda schrieb: cXaaaaJI
(Bist of Shyah books p. pp, 4; PP*, 1.) '