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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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Pfizmaier.

Das  Blich  Pen-thsao:
Der  Blutigel  heisst  auch  3p?  Tschi-tschang  ,bis  zu
der  Handfläche'.  Er  ist  von  Geschmack  salzig  und  hilft  gegen
böses  Blut,  Ansammlungen  des  Blutes  und  Verschliessung  des
Wassers.  Er  zertheilt  geronnene  Ansammlungen  und  verbessert
den  Weg  des  Wassers.
Das  von  Thao-hung-king  gesammelte  und  erklärte  Buch
Pen-thsao:
Der  Blutigel  ist  von  Geschmack  salzig  und  bitter,  dabei
ein  wenig  kalt  und  giftig.  Er  heisst  auch  Khi.  Er  wächst
in  den  Teichen  und  Sümpfen  von  Lui-scln.

Tuan-hu  ,der  kurze  Fuchs'.
Das  Mao-schi:
Er  ist  ein  Dämon,  er  ist  ein  kurzer  Fuchs,  man  kann
ihn  dann  nicht  erreichen.  Er  blickt  in  das  Angesicht,  er  blickt
auf  die  Menschen  ohne  Aufhören.  Der  verfertigte  dieses  gute
Lied,  er  erforscht  dadurch  das  unbeständige  Herz.
Anmerkung:  Yt  ist  der  kurze  Fuchs.
Die  äusseren  Ueberlieferungen  von  Han-schi:
Der  kurze  Fuchs  ist  ein  Wassergott.
Die  von  Lö-ki  verfassten  weiteren  Erklärungen  des
Mao-schi:
rjiuj^  Yi  ist  der  kurze  Fuchs.  Er  heisst  auch
Sche-ying  ,nach  dem  Schatten  schiessend'.  Derselbe  ist  gleich
einer  Schildkröte  und  hat  drei  Füsse.  Er  findet  sich  an  den
Ufern  des  grossen  Stromes  und  des  Flusses  Hoai.  Wenn  ein
Mensch  sich  auf  der  Uferhöhe  befindet,  und  sein  Schatten  in
dem  Wasser  sichtbar  wird,  so  schiesst  er  nach  dem  Schatten
des  Menschen  und  tödtet  den  Menschen.  Einige  nennen  ihn
Sche-ying  ,den  Schattenschützen'.  Wenn  die  Menschen  der
südlichen  Mutterstadt  in  das  Wasser  gehen  wollen,  werfen  sie
Ziegel  und  Steine  in  das  Wasser  und  machen  es  trüb.  Dann
erst  gehen  sie  hinein.  Bisweilen  nimmt  dieses  Insect  in  den
Mund  Sand  und  schiesst  damit  nach  dem  Menschen.  AVenn  der
Sand  in  die  Haut  des  Menschen  dringt,  entsteht  eine  Krankheit ­
  gleich  der  Krätze.
            
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