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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

Denkwürdigkeiten  von  den  Insecten  China's.

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Das  Buch  der  Tsi:
*f  ^  ftü  Siao-ki-schang  war  stechender  Yermerker
von  Kuang-tscheu.  m  m  Hing-hu  und  Mvtm  Tscheuschi-hiung
  fielen  in  sein  Land  ein.  Das  Kriegsheer  wurde
geschlagen,  und  er  floh  in  das  Gebirge.  Er  wurde  daselbst  von
Blutigeln  gebissen.  Sein  Fleisch  ward  aufgezehrt,  und  er  starb.
Die  von  Tschang-khiü  verfassten  Denkwürdigkeiten  des

Reiches  Hoa-yang:
Auf  dem  Gebiete  der  Provinz  Nan-kuang  gibt  es  keine
Reisfelder,  keine  Seidenraupen  und  keine  Maulbeerbäume.  Es
gibt  viele  Schlangen,  Blutigel,  Tiger  und  Wölfe.
Das  Buch  Ku-I:
Hoei,  König  von  Tsu,  ass  eingelegtes  Gemüse  und  fand
darin  Blutige!.  Er  verschluckte  sie  sogleich.  Er  empfand
Schmerzen  im  Bauche  und  konnte  nichts  essen.  Der  Ling-yüu
trat  ein  und  erkundigte  sich  nach  dem  Befinden.  Der  König
sprach:  Ich  ass  eingelegtes  Gemüse  und  fand  darin  Blutigel.
Wenn  ich  das  Verbrechen  nicht  ahndete,  so  wäre  das  Gesetz
abgeschafft  und  die  Hoheit  der  Macht  nicht  hingestellt  gewesen.
Verhörte  ich  und  verhängte  Hinrichtungen,  so  war  zu  fürchten,
dass  alle  Beaufsichtigen  der  Speisen  den  Tod  erleiden.  Ich
verschluckte  sie  sofort.  —  Der  Ling-yün  sprach:  Der  Weg  des
Himmels  hat  keine  Verwandtschaften,  nur  die  Tugend  ist  die
Stütze.  Der  König  besitzt  Menschlichkeit  und  Tugend,  die
Krankheit  fügt  ihm  keinen  Schaden  zu.  —  Der  König  genas
wirklich  von  seiner  Krankheit.
Der  von  Wang-tschung  verfasste  Wagebalken  der  Erörterungen ­
  :
Der  Blutigel  ist  ein  blutverzehrendes  Insect.  König  Hoei
litt  wohl  an  der  Krankheit  des  angesammelten  Blutes.  Desswegen
  verzehrte  er  das  Insect  des  angesammelten  Blutes  und
genas  von  seiner  Krankheit.  Ist  dieses  nicht  der  Fall,  wie
wäre  da  das  Festhalten  des  Weisen  an  dem  Wandel  so  viel
als  Blutigel  verschlucken  lind  die  Krankheit  entfernen?  Der
Weise  ist  gewöhnlich  von  Krankheit  frei.
Die  von  Tschang-meu-sien  verfassten  Denkwürdigkeiten
von  vielseitigen  Dingen:
Der  Blutigel  wird  in  drei  Theile  zerschnitten,  und  es
werden  aus  ihm  drei  Thiere.
            
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