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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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Pfi  zmaier.

yfjC  Schui-ma  ,das  Wasserpferd'.
Die  Denkwürdigkeiten  von  merkwürdigen  Dingen  der
südlichen  Landschaft:
In  dem  Meere  von  Kiao-tschi  lebt  ein  Insect,  welches
wie  der  Körper  eines  Pferdes  gestaltet  ist.  Desshalb  nennt  man
es:  das  Wasserpferd.  Wenn  ein  Weib  schwer  gebärt,  so  hält
sie  dieses  Insect  in  der  Hand.  Bisweilen  brennt  man  es  zu
Pulver  und  gibt  es  ein.  Die  Geburt  ist  dann  so  leicht  wie
diejenige  eines  Schafes.
Das  Buch  Pao-pö-tse:
Man  gibt  schwarzgestreifte  Spinnen  und  Wasserpferde  zu
Goldwurzkugeln  des  Gottes  Fung-I.  Wenn  man  dieses
einnimmt,  kann  man  sich  in-dem  Wasser  aufhalten.
Die  von  Siü-li  verfassten  Beschreibungen  der  Pflanzen
und  Bäume  der  südlichen  Gegenden:
In  dem  Meere  gibt  es  einen  Fisch,  der  von  Gestalt  einem
Pferde  ähnlich  ist.  Derselbe  ist  entweder  gelb  oder  schwarz.
Die  auf  dem  Meere  lebenden  Menschen  des  Volkes  nennen
ihn  das  Wasserpferd.  Wenn  man  diesen  Fisch  fängt,  kann
man  ihn  nicht  essen.  Man  trocknet  ihn  an  der  Sonne  und
röstet  ihn.  Wenn  ein  Weib  schwer  gebärt,  lässt  man  sie  ihn
in  der  Hand  halten.  Man  kann  -ihn  auch  rösten  und  trinken.

ijiji  Schui-tschi  ist  der  Blutigel.  Eigentlich:  der
Wasserblutigel.
Das  Ni-ya:
ijilji  Tschi  ist  das  Insect  Khi.
Anmerkung:  Gegenwärtig  bezeichnet  man  in  Kiaug-tung
das  in  dem  Wasser  lebende  Insect  ^  Tschi  (Blutigel),  wenn
es  in  das  Fleisch  des  Menschen  dringt,  mit  dem  Namen  Khi.
Das  Buch  Pen-thsao:
Der  grosse  Blutigel  heisst  fjjjt  Ma-khi  ,der  PferdeblutigeP.
  Derselbe  heisst  auch  Ma-hoang.  Fr  heisst
auch  Jlj)  Hj|  Mä-pie  .die  Pferdeschildkröte'.  Man  findet  ihn
allerorts  in  Flüssen  und  Teichen.  Es  gibt  mehrere  Gattungen.
Wenn  man  den  im  Wasser  lebenden  Pferdeblutigel,  welcher  den
Menschen  beisst  und  in  dem  Bauche  Blut  hat,  erlangt  und  ihn
trocknet,  so  ist  es  gut.
            
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