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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

verbindet  und  sie  einnimmt,  so  kann  man  ebenfalls  in  dem
Wasser  wohnen.  Wenn  man  ferner  damit  die  Fusssohlen  bestreicht, ­
  so  kann  man  auf  dem  Wasser  einherg'ehen.
Das  Buch  Fu-tsc:
Tschung-ni,  Fürstensohn  von  Tsin,  floh  nach  Tsi.  Er
lustwandelte  mit  seinen  fünf  Dienern  in  dem  grossen  Sumpfe.
Er  sah  eine  Spinne,  welche  ihr  Netz  breitete.  Sie  schleppte
das  Netz  und  fing  Insecten,  die  sie  verzehrte.  Der  Fürstensohn
Tschung-ni  sah  dieses.  Er  sprach  zu  seinem  Diener  Khieu-fan:
Dieses  Insect  ist  dasjenige,  welches  das  unbedeutendste  hinsichtlich ­
  des  Verstandes.  Es  macht  sich  aber  noch  immer
seinen  Verstand  dienstbar.  Es  schleppt  sein  Netz  und  fängt
Insecten,  die  es  verzehrt.  Um  wie  mehr  hat  der  Mensch  Verstand! ­
  Doch  er  kann  nicht  öffnen  und  herablassen  des  Himmels ­
  Netz,  breiten  und  knüpfen  der  Erde  Netz,  um  zu  verschaffen ­
  die  Herrschaft  über  ein  Gebiet  von  dem  Umfange
einer  Klafter.  Er  hat  nicht  einmal  so  viel  Verstand  wie  die
Spinne.  Kann  man  ihn  einen  Menschen  nennen?  —  Khieu-fan
sprach:  Möge  sich  der  Fürstensohn  hüten,  dieses  zu  sagen.
Wenn  er  es  schliesslich  thut,  wird  er  ein  Land  haben,  wird
er  die  Nachfolge  haben.
Das  Buch  Ivin-ieu-tse:

Kung-sche  aus  dem  Reiche  Tsu  war  dem  Könige ­

  von  Tsu  an  den  Hof  gefolgt.  Er  übernachtete  in  dem
Palaste  Wi-yang  und  sah  eine  Spinne.  Es  war  eine  rothe
Spinne  von  der  Grösse  einer  Kastanie.  Sie  wickelte  ihr  Netz
von  vier  Seiten.  Es  war  ein  Insect,  welches  daran  stiess  und
hängen  blieb.  Es  wich  zurück,  konnte  aber  nicht  herauskommen. ­
  Sehe  verwunderte  sich  und  sprach:  Mein  Leben  ist
ebenfalls  so  beschaffen.  Die  im  Dienste  stehenden  Palastdiener
sind  die  Netze  der  Menschen.  Wie  könnte  man  ein  Jahr  verweilen ­
  ?  —  Hierauf  hängte  er  seine  Mütze  auf  und  zog  sich
zurück.  Die  Zeitgenossen  verlachten  ihn  und  sagten,  Sehe  sei
Einer,  der  sich  vor  den  Spinnen  verberge.
Die  Geschichte  der  Zeitalter  der  Kaiser  und  Könige:
Thang  zog  hinaus  und  sah  einen  Menschen,  der  ein
Netz  spannte.  Thang  stieg  von  dem  Wagen  und  befahl,  drei
Seiten  zu  lösen  und  eine  Seite  aufzustellen.  Er  belehrte  ihn
weiter,  wie  er  es  legen  solle  und  sprach:  Einst  erfand  die
            
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