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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

Denkwürdigkeiten  von  den  Insecten  China's.

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Die  von  Thsui-piao  verfassten  Erklärungen  des  Alterthums
  und  der  Gegenwart:
*  ¥  Nieu-hiang  fragte  :  Warum  lieissen  die  Ameisen  :
ursprüngliche  Füllen?  —■  Man  antwortete  ihm:  In  Ho-nei
sahen  die  Menschen  unvermuthet  Menschen  und  Pferde  in  der
Zahl  von  Tausenden  und  Zehntausenden.  Die  Reiter  waren  so
gross  wie  Hirsekörner.  Sie  zogen  umher,  rührten  sich,  gingen
und  kamen  vom  Morgen  bis  zum  Abend.  Die  Bewohner  der
Häuser  zündeten  Feuer  an  und  tödteten  sie.  Die  Menschen
waren  sämmtlich  Mücken,  die  Pferde  wurden  grosse  Ameisen.
Desswegen  nennen  die  Menschen  der  Jetztzeit  die  Mücken:  das
Hirsevolk.  Für  Ameisen  sagen  sie:  die  ursprünglichen  Füllen.
Die  von  Yang-feu  verfassten  Denkwürdigkeiten  von  merkwürdigen ­
  Dingen:
Der  Steinkarpfen  streckt  die  Zunge  heraus.  Die  Ameisen
legen  sich  daran,  und  er  verschluckt  sie.  Ferner  öffnet  er  die
Schuppen  und  lässt  die  Ameisen  dazwischen  kriechen.  Er  fährt
dann  rasch  empor  und  leckt  sie  auf.  \
Der  von  Lieu-king-schö  verfasste  Garten  der  Merkwürdigkeiten ­
  :
lg  HH;  Hoan-kien  führte  den  Jünglingsnamen  II
King-tsu.  In  Thai-yuen  erschienen  plötzlich  Menschen  von  der
Länge  eines  Zolles.  Dieselben  waren  sämmtlich  mit  Panzern
bedeckt,  hielten  in  den  Händen  Speere  und  ritten  auf  geharnischten ­
  Pferden.  Sie  kamen  aus  einer  Grube,  kletterten  auf
Bänke,  erstiegen  den  Herd  und  suchten  den  Ort,  wo  Speisen
und  Getränke  sich  befanden.  Wenn  irgendwo  gehacktes  Fleisch
war,  kamen  sie  ohne  weiteres,  sammelten  sich  in  Haufen  und
stachen  mit  den  Speeren  weg,  was  sie  mit  ihrer  Kraft  nur
bewältigen  konnten.  Sie  zogen  dann  in  eine  Höhle.  Ein  Mann
des  Weges,  *  Ü  ¥  Tschü-ying-tse  von  Tsiang-schan,
ordnete  an,  den  Ort,  wo  sie  hineingegangen  waren,  mit  siedendem ­
  Wasser  auszubrühen.  Es  blieb  ruhig,  und  sie  kamen  nicht
mehr  hervor.  Man  grub  jetzt  nach  und  fand  einen  Scheffel
voll  grosser  Ameisen  todt  in  der  Höhle.  Kien  ward  später
wegen  des  Blutopfers  des  Thores  zugleich  vernichtet. 1

i  Wegen  seiner  Verwandtschaft  mit  Hoan-hiuen.  Dieser  wurde  im  dritten
Jahre  des  Zeitraumes  Yuen-hing  (404  n,  Chr.)  hingerichtet,
            
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