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Hora witz.
diligentius conqixirere possim, in tempore nunc fere nihil est,
nisi tu quid miserisb Ueberall begehrte er seinen Rath, wie
denn Rhenanus auch der erste war, dem er (1542) den Process
mit seiner Frau an vertraute. Auch aus der vorliegenden Correspondenz
lässt sich unschwer ersehen, dass die Officinen nicht
bloss die Sammelpunkte der Gelehrten waren, in denen
man Alles erfuhr, was diese interessirte: neue Funde und
Editionen, wie allerlei Personalien und Skandalgeschichten,
welche die geschäftige Fama verbreitete, sondern auch wahre
Zufluchtsstätten ärmerer Diener der Wissenschaft und wandernder
Scholaren. Die Beziehungen der Amorbache, Heerwagen,
Oporinus, Froben sind bekannt. Rhenanus genoss
namentlich von den ersteren und dem letzten vielfache Unterstützung,
wenngleich Froben’s, ,des Kretensers* Geiz und
unholde Charakters eiten sich auch gegen ihn wendeten. Zahlreich
sind die Angaben über die Officinen, ihre Pläne und
Editionen. Die Briefe A. Burer’s u. A. liefern am Schlüsse
gewöhnlich eine Uebersicht dessen, was die Typographen geleistet
oder was sie Vorhaben, so schreibt er z. B. 1520 bei
Froben seien die ,Adagia‘ und die ,Apologia ErasmP, bei
Cratander die deutschen Werke Luthers und ein Büchlein des
CI. Gantiuncula, bei Adam (Petri?) die lateinischen Werke
Luthers und die Artikel des J. Muss erschienen. Wir erfahren
dabei auch, welch’ bedeutenden Einfluss Rhenanus’ Urtheil auf
die Entschliessung der Buchdrucker hatte. Der Druck von
Werken, wie die von Cranz, worden seinem Rathe anheimgestellt.
Sein Antheil an dem Wirken der Basler Buchdrucker
war auch anerkannt, kein Geringerer als Mutianus Rufus, der
die ,Autores Frobenianr zu verehren erklärte, spricht zugleich
mit dem vollen Lobe, das er und alle Gelehrten Froben zollen
von Rhenanus ,Sciunt optimi et plurimi eam gloriam te adjutore
et socio nactum tua industria virere ac florereb Nicht minder
als jenem hochverdienten Buchdrucker müsse auch ihm gedankt
werden, ,propterea, quod tua sollerti diligentia fieri videmus, ut tot
emendati Codices circumferanturb Mutian gedenkt aber auch
namentlich des Verdienstes, das sich Rhenanus durch die Ausgabe
der Schriften des Erasmus erworben. — Noch könnte der zahlreichen
Nachrichten erwähnt werden, die sich auf Editionen
theologischen, reformationsgeschichtlichen und anderen Inhaltes