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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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Pfizmaier.

Die  Beschreibung  der  Pflanzen  und  Sachen  der  südlichen
Gegenden:
Die  Gehäuse  der  Früchte  des  Bananenbaumes  legen  sich
aneinander  und  setzen  sich  fort.  Die  Früchte  sind  süss  und
gut.  Man  kann  sie  auch  in  Honig  aufbewahren.
Die  Denkwürdigkeiten  von  den  Wanderungen  zu  den  berühmten ­
  Bergen:
Auf  dem  Berge  der  rothen  Felsen,  zwischen  Wasser  und
Gestein  ist  ein  Wald  von  süssen  Bananen.  Die  höchsten  messen
zehn  Klafter.

Der  Betel.

Der  Name  des  Betels  ist  ^  Fu-lieu:
Der  erdbeschreibende  Theil  der  Verzeichnisse  von  U:

In  Schi-hing  findet  man  die  Schlingpflanze  Fu-lieu.  Sie

wächst,  indem  sie  sich  um  Bäume  schlingt.  Ihr  Geschmack
ist  scharf,  und  man  kann  mit  ihr  Betelnüsse  essen.
Die  Geschichte  von  Schö:
Die  Wurzel  des  Baumes  Fu-lieu  ist  so  dick  wie  ein  Essstab. ­
  Wenn  man  sie  betrachtet,  hat  sie  Aehnlichkeit  mit  der
Weidenwurzel.  Ferner  gibt  es  eine  Muschel,  deren  Name

JH'  Ku-fen.  Dieselbe  wächst  in  dem  Wasser.  Man  nimmt
sie,  brennt  sie  zu  Asche  und  nennt  diese  it  M  »  Meuli-fen,

  Austernmehl.  Man  nimmt  sie  früher  mit  Betelnuss  in
den  Mund.  Man  zerbeisst  sie  auch  zugleich  mit  Betel  von  der
Länge  eines  Zolles  und  mit  einer  kleinen  Menge  der  Ku-fen-Asche.
  Sie  entfernt  die  böse  Luft  in  der  Brust.
Die  Denkwürdigkeiten  von  merkwürdigen  Dingen:
Die  Ku-fen-Asche  ist  die  Austernasche.  Man  verzehrt
sie  zugleich  mit  Betel  und  Betelnuss,  und  sie  ist  dann  gut.
Die  Orte,  wo  Betel  und  Betelnüsse  wachsen,  sind  weit  von
einander  entfernt.  Diese  sind  sehr  verschiedene  Dinge,  aber
sie  bringen  einander  zu  Wege.  Im  gemeinen  Leben  sagt  man:
Mit  Hülfe  von  Betelnuss  und  Betel  kann  man  den  Kummer
vergessen.
Die  Geschichte  von  Kiao-tscheu:
Es  gibt  drei  Arten  Betel.  Der  eine  heisst:  der  geerntete
Betel.  Die  Wurzel  desselben  ist  wohlriechend  und  gut.  Der
            
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