Denkwürdigkeiten von den Früchten China’s.
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welche dieser Baum hervorbringt, sind drei Schuh lang, die
Früchte so gross wie das Bein eines Menschen. Man zerschneidet
diese, nimmt den Saft und bereitet daraus Wein.
Derselbe ist von Geschmack süss. Das Trinken macht ebenfalls
berauscht.
Die Geschichte von Yün-nan:
Nan-tschao (Tung-king) schickte einen Gesandten. Derselbe
brachte die Früchte der südlichen Reiche. Darunter befanden
sich Cocosnüsse, die von Gestalt gleich einem grossen
Rinderherzen. Man zersprengte eine einfache grobe Rinde.
Nachdem man diese gänzlich zerschlagen, war noch eine einfache
harte Schale, die eine kleine Öeffnung hatte. Man durchbohrte
sie mit einem Essstabe und fand darin zwei Löffel voll
zubereiteten Trankes. Der Geschmack desselbe war süss, die
Farbe weiss.
In Yün-nan gibt es viele Cocosnüsse. Man legt sie auch
in Honig ein und macht sie zu Reisspeise.
Die erweiterten Denkwürdigkeiten:
Der Cocosnussbaum ist sechs bis sieben Klafter hoch
und ohne Aeste und Zweige. Er hat Blätter, die gleich zusammengebundenen
glatten Binsen. Dieselben befinden sich
auf der Spitze des Baumes. Die Früchte sind gleich grossen
Melonen und hängen an dem Gipfel des Baumes. Die Früchte
haben auswendig eine Schale, in der Mitte einen Kern. Innerhalb
der Schale befindet sich ein Gantang Saft. Derselbe ist
klar wie Wasser, vortrefflich wie Honig und kann getrunken
werden. Die Haut in dem Kerne ist weiss wie Schnee und
einen halben Zoll dick. Der Geschmack der Frucht ist gleich
demjenigen der Wallnuss, aber besser. Sie ist essbar und
stammt aus Kiao-tschi. In den Häusern pflanzt man sie.
Die Beschreibung der Pflanzen und Bäume der südlichen
Gegenden:
Der Cocosnussbaum blüht im zweiten Monate. Die Blüthen
legen sie dabei um das Fruchtgehäuse. Die Gehäuse legen
sich an einander. Dreissig Gehäuse tragen bisweilen siebenundzwanzig
bis achtundzwanzig Früchte. Diese sind im eilften
oder zwölften Monate reif. Der Baum ist gelb und heisst im
gemeinen Leben ft m Tan-hung. Aus der zersprengten