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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

Denkwürdigkeiten  von’  den  Früchten  China's.

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kam  ausser  dem  monatlichen  Gehalte  nichts  unter  sein  Thor.
Einer  seiner  Hausgenossen  war  erkrankt.  Der  Arzt  brauchte
zu  der  Arznei  schwarze  Pflaumen.  Die  Leute  der  Umgebung
nahmen  diese  aus  der  öffentlichen  Küche.  Fang  erfuhr  es
und  befahl,  sie  wegzugeben.  Er  kaufte  sie  eilig  auf  dem  Markte.
Der  Garten  der  Gespräche:
0^  ^  Tschti-fä,  der  Gesandte  von  Yue,  ergriff  einen
Zweig  Pflaumen  und  schickte  ihn  dem  Könige  von  Liang.
m  *  Han-tse,  der  Diener  des  Königs  von  Liang,  blickte
darauf  und  sagte  zu  den  Leuten  der  Umgebung:  Schickt  man
denn  einen  Zweig  Pflaumen  den  Gebietern  der  Reiche  der
Reihe  ?
Die  Gespräche  des  Zeitalters:
Wu,  Kaiser  von  Wei,  verlor  auf  seinem  Zuge  den  Weg.
Die  drei  Kriegsheere  litten  Durst.  Der  Kaiser  erliess  den
folgenden  Befehl:  Vor  euch  liegt  ein  grosser  Pflaumenwald.
Die  reichlichen  Früchte  sind  süss  und  sauer.  Ihr  könnet  mit
ihnen  den  Durst  löschen.  —  Die  Kriegsleute  hörten  dieses,
und  allen  wässerte  der  Mund.
Das  Durchdringen  der  Gewohnheiten:
Im  fünften  Monate  weht  der  Wind  der  fallenden  Pflaumen.
An  dem  Strom  und  dem  Hoai  hält  man  ihn  für  den  Wind  der
Treue.  Wenn  ferner  langwieriger  Regen  fällt,  so  nennt  man
dieses  den  Pflaumenregen.  Die  Kleider,  die  er  benetzt,  verderben ­
  und  verlieren  die  Farbe.
Die  besonderen  Ueberlieferungen  von  Tung-fang-sö:
Tung-fang-sö  wanderte  mit  drei  Schülern  umher.  Sie  sahen
eine  Taube.  In  ihren  Wahrsagungen  stimmten  sie  nicht  überein.
Ein  Schüler  sagte:  Wir  werden  heute  Wein  bekommen.  —
Ein  anderer  sagte:  Der  Wein  ist  gewiss  sauer.  —  Der  Dritte
sagte:  Wir  werden  Wein  bekommen,  aber  ihn  nicht  trinken
können.  —  Die  drei  Schüler  kamen  zu  einem  Wirth.  Nach  einer
Weile  brachte  der  Wirth  Wein  in  einer  Kufe  heraus  und  stellte
ihn  auf  die  Erde.  Er  stiess  daran  und  stürzte  ihn  um.  Zuletzt
erhielt  man  keinen  Wein.  Als  man  bei  der  Thüre  heraus
trat,  fragte  man  nach  der  Ursache.  Jener  Schüler  sprach:  Ich
sah  eine  Taube,  welche  Wasser  trank.  Desswegen  wusste  ich,
dass  wir  Wein  bekommen.  Die  Taube  flog  und  setzte  sich
auf  einen  Pflaumenbaum,  Desswegen  wusste  ich,  dass  der  Wein
            
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