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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

Denkwürdigkeiten  von  den  Früchten  China's.

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Zu  den  Zeiten  s  it  Liü-kuang’s  überreichte
Sung-yin,  Statthalter  von  Tün-hoang  als  ein  Geschenk  Birnen
des  übereinstimmenden  Herzens.
Die  Geschichte  des  Zeitraumes  Yung-kia  1807  bis  312
n.  Chr.):
In  den  Häusern  des  Volkes  in  dem  Dorfe  p|  [JJ
Tsing-tien  pflanzte  man  viele  Birnbäume.  Man  nannte  sie
obrigkeitliche  Birnen.  Die  Grösse  der  Frucht  betrug  eine
Spanne  fünf  Zoll.  Die  Bäume  sind  alt  und  tragen  jetzt  keine
Frucht  mehr.  Darunter  waren  Birnen  von  ausgezeichneter
Süsse,  welche  an  Schönheit  wenig  ihres  Gleichen  hatten.  Die
Früchte  massen  über  eine  Spanne.  Man  verwendete  sie  immer
zu  Geschenken  und  nannte  sie  kaiserliche  Birnen.  Es  gab
Angestellte,  Vorsteher,  Wächter  und  Aufseher  des  Bodens,
welche  den  Geschmack  derselben  noch  nicht  kannten.  Wenn
die  Früchte  von  den  Bäumen  abfielen  und  zur  Erde  gelangten,
zerflossen  sie  sogleich.
Die  erweiterte  Geschichte  der  fünf  Grundstoffe:
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Fei  von  Sung,  in  den  Jahren
des  Zeitraumes  Ta-schi  (465  bis  471  n.  Chi-.),  pflanzte  man  in
Kiang  nan  lauter  Birnbäume  von  Siao.  Früher  hatte  man
diesen  Baum  nicht.  Die  hundert  Geschlechter  wetteiferten  und
wollten  ihn  pflanzen.  Die  Einsichtsvollen  sagten:  Es  wird
einen  König  über  die  Menschen  geben,  dessen  Geschlechtsname ­
  ira'  Siao.  —  Später  empfing  Tsi  die  Altäre  der  Landesgötter. ­


Die  von  Yang-hien-tschi  verfasste  Geschichte  des  Buddhagartens ­
  (Kia-lan)  von  Lö-yang:
Das  Kloster  ir  fi  Pao-te  in  der  Strasse  m  n
Hoan-nung  hatte  einen  Garten,  aus  welchem  kostbare  Früchte
hervorgingen.  Es  gab  daselbst  in  dem  Munde  gehaltene  schmelzende ­
  Birnen,  welche  sechs  Pfund  schwer  waren  und  deren  es
in  den  verschlossenen  (kaiserlichen)  Gärten  nicht  gab.  Wenn
sie  von  dem  Baume  auf  die  Erde  geworfen  wurden,  lösten  sie
sich  gänzlich  auf  und  wurden  zu  Wasser.  Die  Menschen  des
Zeitalters  sagten:  Die  Birnen  von  Pao-te,  die  Herlitzen  von
Sching-kuang.  In  dem  Kloster  *  ±  Sching-kuang  gab  es
ebenfalls  viele  Fruchtbäume.  Die  Herlitzen  sind  von  sehr
gutem  Geschmack.  Sie  sind  die  vorzüglichsten  in  der  Mutterstadt.
Sitzungsber.  d.  phil.-hist,  CI.  LXXVIII.  Bd.  I.  Hft.  16
            
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