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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

Denkwürdigkeiten  von  den  Früchten  China’s.

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sich  zur  Seite  dos  Weges  und  hat  viele  Früchte.  Es  sind
gewiss  bittere  Damascenerpflaumen.  —  Man  nahm  sie,  und  es
war  wirklich  so.

|i  Ä  Wang-ngan-fung  besass  gute  Damascenerpflaumen, ­
  die  er  gewöhnlich  verkaufte.  Er  fürchtete,  dass  die
Menschen  sie  pflanzen  könnten.  Er  schälte  immer  die  Kerne
heraus.

iiiü  Ho-khiao  war  von  Sinn  sehr  sparsam.  In  seinem
Hause  befanden  sich  gute  Damascenerpflaumen.  Der  Kaiser
begehrte  deren  nicht  mehr  als  einige  Zehende.  £  ■?
Wang-wu-tse  hielt  sich  an  den  hohen  Preis.  Er  stellte  sich
an  die  Spitze  junger  Menschen,  welche  zu  essen  im  Stande
waren,  und  begab  sich  mit  einer  Axt  in  den  Garten.  Nachdem
man  sich  satt  gegessen,  hieb  er  den  Baum  um.  Er  gab  ihn
Khiao  und  sagte:  Wie  steht  es  mit  deinen  Damascenerpflaumen ­
  ?
Das  Buch  der  Tsi:
Als  J  Wang-seng-jü  jung  war,  schickte  er
einst  seinem  Vater  Damascenerpflaumen  und  gab  ihm  früher
eine.  Jener  nahm  es  nicht  an  und  sagte:  Was  der  grosse
Mensch  noch  nicht  gesehen  hat,  braucht  er  nicht  früher
zu  kosten.
Die  abgekürzten  Vorbilder  der  drei  Reiche:
Kaiser  Wu-tsching  von  Tsi  begünstigte  |g|  Yen,  König
von  Tung-ping.  Jedoch  die  Geräthe,  Kleidungsstücke,  Spielzeuge ­
  und  Zierathen  waren  mit  denjenigen  des  Gebieters  von
Tsi  gleich.  Einst  sah  er,  dass  in  dem  südlichen  Palaste  der
JäL  jjjjl  Tien-yü  (Vorgesetzte  der  Vorbilder)  neues  Eis  darreichte.
Der  j||  Keu-tun  (Vorgesetzte  der  nahen  Gärten)  machte
frühreife  Damascenerpflaumen  zum  Geschenk.  Yen  kehrte
zurück  und  rief  zornig:  Der  geehrte  ältere  Bruder  hat  es  bereits.
Warum  habe  ich  noch  nichts?
Das  Buch  der  Thang:
In  dem  Zeiträume  Wu-te  (618  bis  626  n.  dir.)  überreichte ­
  man  Damascenerpflaumenbäume  als  ein  Geschenk.  Dieselben ­
  waren  zusammengewachsen  und  gekrümmt  wie  ein  Drache.
            
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