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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

Denkwürdigkeiten  von  den  Früchten  China’s.

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Schülern  auf  den  Berg  j|L  Yün-tai.  Auf  einer  schroffen
Felsenhöhe  befand  sich  ein  Pfifsichbaum.  Derselbe  war  armdick ­
  und  wuchs  seitwärts  an  der  Felsenwand.  Nach  unten
überragte  er  eine  unermessliche  Tiefe,  nach  oben  war  er  drei
bis  vier  Klafter  entfernt.  Der  Baum  hatte  eine  Menge  Fruchte.
Ding  sprach'  zu  den  Schülern:  Wer  diese  Pfirsiche  erlangt,
dem  sage  ich  die  Erfordernisse  des  Weges.  —  Die  Schüler  vergossen ­
  Scliweiss,  und  Keiner  getraute  sich,  hinzublicken.  Sching
sprach:  Wo  göttliche  Menschen  beschützen,  welche  unwegsame
Gegenden  könnte  es  da  geben?  —  Er  warf  sich  von  oben
herab  und  fiel'  gerade  auf  den  Pfirsichbaum.  Er  nahm  die
Pfirsiche  und  füllte  damit  seinen  Busen.  Allein  die  Felsenwand ­
  war  steil,  und  er  konnte  nicht  zurück.  Er  warf  die
Pfirsiche  hinauf,  und  man  erhielt  deren  zweihundert.  Ling
vertheilte  sie  an  seine  Schüler.  Von  den  zweien,  die  übrig
blieben,  ass  er  einen,  den  anderen  behielt  er  zurück,  um  ihn
Sching  zu  gehen.  Er  streckte  jetzt  die  Hand  aus  und  zog
Sching  herauf.  Dieser  wurde  plötzlich  zurückgebracht.  läng
hielt  ihm  einen  Pfirsich  entgegen  und  gab  ihn  ihm.
Die  Geschichte  Schl-hu’s  in  Nie:
In  den  Gärten  Schi-liu’s  gab  es  Pfirsiche  'pj  y ( l  Keupi
  (die  Pfirsiche  der  gekrümmten  Nase).  Dieselben  wogen
zwei  Pfund.
Die  Geschichte  von  Nan-khang:
Auf  dem  Edelsteinberge  in  Nan-khang  ist  ein  steinerner
Hund.  Die  alten  Leute  sagen:  Einst  gab  es  kalte  Pfirsiche,
die  auf  der  Berghöhe  wuchsen.  Ein  verborgener  vorzüglicher
Malm  führte  einen  Hund  und  nahm  die  Früchte.  Dabei  wurde
der  Hund  in  Stein  verwandelt.
Die  Geschichte  des  Buddhagartens  Kia-lan  von  Lö-yang:
In  dem  Fruchtgarten  des  Berges  King-yang  gibt  es  Pfirsiche ­
  der  unsterblichen  Menschen.  Ihre  Farbe  ist  roth,  das
Innere  und  Äeussere  durchdringend  von  Glanz.  Wenn  der
Reif  auf  sie  fällt,  zeitigen  sie.  Sie  kommen  ebenfalls  von  dem
Berge  Kuen-lün.  Sie  heissen  auch:  die  Pfirsiche  der  Königsmutter ­
  des  Westens.
Die  von  Tu-pao  verfassten  Verzeichnisse  des  aufgelesenen
Hinterlassenen  des  Zeitraumes  Ta-nie  (604  bis  616  n.  Chr.):
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