Denkwürdigkeiten von den Früchten China’s.
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Die Pfirsichbäume, welche die Königsmutter gepflanzt hat,
tragen in dreitausend Jahren Früchte. Dieser Mann ist nicht
rechtschaffen. Er ist bereits dreimal gekommen und hat sie
gestohlen. —• Später gab die Königsmutter des Westens sieben
Pfirsiche her. Sie selbst ass deren zwei und fünf gab sie dem
Kaiser. Der Kaiser behielt die Kerne und legte sie vor sich
hin. Die Königsmutter fragte: Wozu brauchst du dieses? —
Der Kaiser sprach: Diese Pfirsiche sind vortrefflich. Ich
möchte sie pflanzen. — Die Königsmutter rief aus: Diese
Pfirsichbäume tragen in dreitausend Jahren einmal Früchte.
Sie werden nicht in die untere Erde gepflanzt. — Später
tödtete der Kaiser hundert Männer des Weges, welche sich in
Ungeheuerlichkeiten und Lügen eingelassen hatten. Die Königsmutter
des Westens schickte einen Gesandten und Hess dem
Kaiser sagen : Begehrst du wohl die Treue der Unsterblichen?
Du willst die göttlichen Menschen sehen und mordest. Ich
habe mit dem Kaiser gebrochen. — Sie brachte noch drei
Pfirsiche zu Wege und sagte: Wenn du diese issest, kannst
du die äusserste Langjährigkeit erhalten.
Die innerenUeberlieferungen von dem Kaiser Wu von Han:
Die Königsmutter des Westens stieg am siebenten Tage
des siebenten Monates zu dem Palaste des Kaisers hernieder.
Sie befahl den Aufwärterinnen, Pfirsiche zu suchen. Nach
einer Weile füllten sie eine Schüssel von Edelstein mit sieben
Pfirsichen. Dieselben waren von der Grösse der Hühnereier,
von Gestalt rund, von Farbe grün. Man zeigte sie der Königsmutter.
Diese gab dem Kaiser fünf Pfirsiche. Sie selbst ass
deren zwei.
Die vermischten Erzählungen von der Mutterstadt des
Westens:
In den Gärten von Shang-lin gab es Pfirsiche von Thsin,
Kirschenpfirsiche (Waldkirschen), gelbe Taffetpfirsiche, Kernpfirsiche,
Reifpfirsiche, 1 Pfirsiche von & m Kin-tsching,
Pfirsiche von Hu (Wallnüsse), Pfirsiche der Blätter des gestreiften
Taffets, in dem Munde gehaltene Pfirsiche (Kirschen),
purpurne gestreifte Pfirsiche.
1 Wenn Reif gefallen war, konnten diese gegessen werden.
Sitzungsber. d. phil.-bist. CI. LXXVIII. Bd. I. Hft. 15