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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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Pfizmaier.

Der  Pfirsich.
Der  Name  des  Pfirsiches  ist  Thao.
Das  Buch  der  Thang:
Das  Reich  ||?  Kliang  machte  im  eilften  Jahre  des
Zeitraumes  Tsching-lcuan  (637  n.  Chr.)  Goldpfirsiche  und
Silberpfirsiche  zum  Geschenk.  In  einer  höchsten  Verkündung
wurde  befohlen,  sie  in  den  Gärten  zu  pflanzen.
Die  Geschichtschreiber  der  späteren  Thang:
In  einem  Feldhause  der  Gasse  der  langen  Weidenbäume
in  Lu-tscheu  befand  sich  ein  Pfirsichbaum.  Derselbe  war  bereits ­
  über  ein  Jahr  gefällt  und  die  alte  Grube  war  noch  immer
vorhanden.  Der  darniederliegende  Baum  stand  eines  Morgens
geradezu  auf,  ging  einige  zehn  Schritte  und  kehrte  wieder  in
die  alte  Grube  zurück.  Die  Leute  des  Hauses  entsetzten  sich
und  flohen  hastig  nach  allen  Seiten.

Kaiser  Tschuang-thsung  war  in  seinem  Alter  häufig  krank.
)f£j  jgf  Fung-tao  sprach  bei  Gelegenheit  einer  Meldung  zu
dem  Kaiser:  Ich  wünsche,  dass  der  Kaiser  im  Schlafen  und
Essen,  bei  Bewegung  und  Ruhe  den  Weg  der  Verwehrung
wähle.  Er  zeigte  dabei  auf  die  dem  Kaiser  vorgelegten  Früchte
und  sprach:  So  isst  man  Pfirsiche  und  hat  daran  keine  Freude.
Wenn  man  am  anderen  Tage  die  Pfirsiche  sieht  und  daran
denkt,  so  kann  man  sich  ihrer  enthalten.  So  isst  man  Birnen
und  hat  daran  keine  Freude.  Wenn  man  am  anderen  Tage
die  Birnen  sieht  und  daran  denkt,  so  kann  man  sich  ihrer
enthalten.  Es  ist  ein  Glück  für  den  Kaiser,  wenn  er  daran
denkt  und  sich  enthält.
Das  Buch  Han-tse:
Einst  stand  Mi-tse-hia  in  der  Gunst  des  Landesherrn ­
  von  Wei.  Er  lustwandelte  mit  dem  Landesherrn
in  dem  Fruchtgarten  und  ass  mit  Lust  Pfirsiche.  Er  gab  die
Hälften  dem  Landesherrn  zu  essen.  Dieser  sprach:  Wie  liebst
du  mich!  Du  vergissest  auf  deinen  Mund  und  gibst  mir  zu
essen.  -  —  Als  die  Schönheit  Mi-tse-hia’s  verblüht  war,  die
Liebe  nachliess,  machte  er  sich  eines  Verbrechens  gegen  den
            
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