Denkwürdigkeiten von den Früchten Ckina’s.
221
Im Norden des Districtes waren Reisfelder. Diese brachten
den kaiserlichen Reis hervor.
Die Denkwürdigkeiten von merkwürdigen Dingen:
Der Pomeranzenbaum hat weisse Blüthen und rothe
Früchte. Die Schale der Früchte ist wohlriechend und hat
auch einen guten Geschmack. Es gibt deren in Kiang-nan,
an anderen Orten wachsen sie nicht. In Kiao-tsehi (Cochinchina)
gibt es Pomeranzen, für welche eine obrigkeitliche
Person mit einem Gehalte von dreihundert Scheffeln angestellt
ist. Dieselbe ist dem kaiserlichen Tribute, den kaiserlichen
Pomeranzen vorgesetzt.
Die Aufzeichnung der Erzählungen von Merkwürdigkeiten
:
In Yue gibt es viele Pomeranzen- und Pompeimusgärten.
Die Menschen von Yue haben jährlich viele Pomeranzenernten.
Sie nennen dieses die Pomeranzentafeln. In Yue gibt es einen
Pomeranzengarten des Geschlechtes J Waug, einen Pflaumenberg
des Geschlechtes m Hu, ein Melonenthor des Geschlechtes
Huo.
Die erweiterten Nachrichten von den fünf Grundstoffen:
Der spätere Vorgesetzte von Tschin träumte, dass gelbgekleidete
Menschen die Feste belagern. Die Pomeranzenbäume,
welche die Feste umgaben, wurden sämmtlich von ihnen
gefällt. Als die Streitkräfte von Sui erschienen, trugen Höhere
und Niedere gleichmässig gelbe Kleider. Es währte nicht
lange, so brachte der Angriff und die Belagerung durch Sui
die Erfüllung.
Die Merkwürdigkeiten der Verzeichnisse der Berghöhen:
Von den Früchten der Gebirgspomeranze werden die
grossen im Winter reif und sind gleich einer Erdmelone. Die
nächsten sind wie Armbrustkugeln. Die Früchte sind von der
Farbe des Goldes, die Blätter dunkelgrün. Die Schale ist
dünn und von Geschmack sauer. Sie kann die Luft zertheilen,
sie in sich fassen und erweitern. Die Menschen tragen Zweige
und Blätter an dem Gürtel und verwahren sie. Gibt man sie
in saueren Trank oder Gehacktes, so gewinnen diese an Wohlgeruch
und Güte.