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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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Pfizmaier.

Yen-tse  und  sprach:  Sind  die  Menschen  von  Tsi  geschickt  im
Stehlen?  —  Yen-tse  antwortete:  Ich  habe  gehört:  Wenn  die
Pomeranzen  im  Norden  des  Hoai  wachsen,  so  werden  sie  Citronen.
  Zweige  und  Blätter  sind  wohl  ähnlich,  jedoch  der  Geschmack ­
  der  Frucht  ist  nicht  derselbe.  Wasser  und  Boden
sind  nämlich  verschieden.  Jetzt  sind  die  Geborenen  des  Volkes
in  Tsi  keine  Diebe.  Wenn  sie  nach  Tsu  kommen,  können  sie
da  anders  als  nachahmen?  Ist  das  Volk  von  Tsu  geschickt
im  Stehlen?  —  Der  König  lachte  und  sprach:  Ich  habe  mir
Schande  zugezogen.

Yen-tse  ging  als  Gesandter  nach  Tsu.  Der  König  von
Tsu  reichte  Pomeranzen,  legte  sie  nieder  und  zerschnitt  sie.
Yen-tse  ass  sie  als  ein  Ganzes  und  zertheilte  sie  nicht.  Der
König  sprach:  Die  Pomeranzen  soll  man  zertheilen.  —  Jener
antwortete:  Ich  habe  gehört:  Wenn  man  Geschenke  in  Gegenwart ­
  des  Gebieters  der  Menschen  erhält,  werden  Melonen  und
Pfirsiche  nicht  zerschnitten,  Pomeranzen  und  Pompeimuse
werden  nicht  zertheilt.  Gegenwärtig  ist  das  Reich  der  zehntausend ­
  Wagen  ohne  Belehrung.  Desswegen  getraue  ich  mich
nicht,  sie  zu  zertheilen.  Es  ist  nicht  der  Fall,  dass  ich  es
nicht  weiss.
Das  Buch  Tschuang-tse:
Die  Art  und  Weise  der  drei  Könige,  der  fünf  Kaiser
lässt  sich  mit  den  Elzbeeren,  Birnen,  Pomeranzen  und  Pompeimusen ­
  vergleichen.  Von  Geschmack  sind  sie  einander  entgegengesetzt, ­
  aber  sie  können  in  den  Mund  gelangen.
Das  Buch  Hoai-nan-tse:
Die  Pomeranzenbäume  verwandeln  sich  im  Norden  des
Stromes  und  werden  wilde  Pomeranzen.
Das  Buch  der  Gewässer:
Zu  den  Zeiten  tu  #t  Lieu-pi’s  band  man  in  der  Landschaft ­
  Pa  Doppelschiffe  zusammen  und  wohnte  auf  dem
Wasser.  Es  waren  fünfhundert  Häuser.  In  dem  Districte  gab
es  Gärten  der  süssen  Pomeranzen,  der  Pomeranzen  und  des
Li-tschi  der  Obrigkeiten.  Bei  der  Ankunft  des  Sommers  wurden
die  Früchte  reif.  Die  Angestellten  der  zweitausend  Scheffel
stellten  immer  Speisen  auf  und  luden  die  Grossen  ein.  Man
versammelte  sich  unter  den  Bäumen  und  verzehrte  Früchte.
            
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