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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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P  f  i  z  ra  a  i  e  r.

Einige  stürzten  kopfüber  und  verloren  den  Fusspfad.  Die
Menschen  des  Hauses,  welche  sie  kosteten,  erkrankten  ebenfalls.
In  dem  Zeiträume  Kuang-tö  von  Thang  (898  bis  900
n.  Chr.)  ward  ^  J=1  Li-thsung-tsching  mit  der  Stelle
eines  stechenden  Vermerkers  von  Yi-tscheu  betraut.  Vor  dem
Gerichtssaale  befand  sich  ein  süsser  Pomeranzenbaum.  Derselbe ­
  hatte  Früchte  von  der  Grösse  der  Küchlein.  Sie  wurden
spät  reif  und  hatten  eine  unmerklich  kleine  Oeffnung  wie  ein
Nadelöhr.  Die  Obrigkeiten  der  Provinz  verwunderten  sich
darüber.  Als  man  sie  eben  darreichen  wollte,  stand  man  endlich ­
  davon  ab.  Man  schnitt  sie  entzwei  und  fand  eine  rothgestreifte
  Schlange,  die  über  einen  Schuh  lang  war.  Thsungtsching
  wurde  später  von  den  Kriegsleuten  getödtet.

Die  Pomeranze.
Der  Name  der  Pomeranze  ist  Kiü.
Das  von  Sie-sching  verfasste  Buch  der  späteren  Elan:
Ü!  hT oan -y en  aus  dem  Reiche  Pei  führte  den
Jünglingsnamen  Wen-lin  und  hatte  in  dem  Districte
Meu  ausgedient.  Er  bezog  ein  Haus  in  Yang-tscheu  und  folgte
den  Geschäften.  In  dem  Vorhofe  des  mit  einem  gekrümmten
Terrassendaclie  versehenen  inneren  Hauses  befand  sich  ein
Pomeranzenbaum.  Als  dessen  Früchte  reif  waren,  hingen
mehrere  in  das  innere  Haus  herab.  Yen  umhegte  die  vier
Seiten  des  Baumes  mit  Bambus.  Um  die  Zeit  blies  der  Wind,
bewegte  zwei  Früchte  und  warf  sie  zu  Boden.  Er  band  sie
mit  der  Bücherschnur  an  die  Zweige  des  Baumes  fest.
Die  Denkwürdigkeiten  des  Bodens  in  den  Verzeichnissen
von  U:
vfc  zfc  jj$  Tschü-kuang-lö  verwaltete  die  Landschaft
Kien-ngan.  In  dem  mittleren  Vorhofe  wuchsen  Pomeranzen.
In  den  Monaten  des  Winters  überdeckte  und  umhüllte  sie  der
Obertheil  des  Baumes.  Im  Frühling  und  Sommer  veränderte
sich  ihre  Farbe  und  war  grün  und  schwarz.  Ihr  Geschmack
war  noch  ausgezeichneter  von  Güte.  In  dem  bilderlosen  Gedichte ­
  auf  Schang-lin  heisst  es:  Die  schwarzen  Pomeranzen
reifen  im  Sommer,  Dieses  ist  nahe  dasselbe.
            
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