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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

Denkwürdigkeiten  von  den  Früchten  China’s.

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die  Waffen  geben,  gefolgt  von  Hunger  und  Pest.  Auf  der
gleichen  Erde  kann  man  nicht  mehr  wohnen.  Wartet  bis  der
Brustbeerbaum  im  Osten  des  Hauses  abstirbt,  dann  fliehet
sogleich,  und  ihr  könnet  entkommen.  ■—  Yi  empfing  die  Willensmeinung. ­
  Siuen  sagte  Lebewohl  und  war  nach  einer  Weile
verschwunden.  Zweihundert  Tage  später  starb  der  Brustbeerbaum ­
  ab.  Yi  warf  sich  mit  dem  Hause  Siuen’s  nach  Yü-yang.
Viermal  zehn  Tage  nach  seinem  Auszuge  erlitt  Schang-thang
Plünderung  und  ward  durch  Waffen  bedrückt.  Die  Menschen
starben  bei  den  Wirrsalen  in  Schlamm  und  unter  Kohlen.  Diejenigen, ­
  welche  am  Leben  blieben,  waren  wenige.
Die  Denkwürdigkeiten  der  Verzeichnisse  der  Berghöhen:
Von  den  Brustbeeren  von  Po-sse  (Persien)  sieht  man  in
den  Vorstädten  von  Kuang-tscheu  den  Baum.  Der  Körper  des
Baumes  hat  keine  entgegenstehenden  Zweige.  Er  erhebt  sich
gerade  und  hoch  zu  einer  Höhe  von  dreissig  bis  vierzig
Schuhen.  Auf  dem  Gipfel  des  Baumes  wachsen,  nach  allen
vier  Gegenden  gekehrt,  in  Gemeinschaft  etwa  zehn  Zweige.
Die  Blätter  sind  wie  bei  der  Meer-Zwergpalme.  1  Diejenigen,
die  in  Kuang-tscheu  gepflanzt  wurden,  tragen  bisweilen  in  drei
oder  fünf  Jahren  einmal  Früchte.  Die  Früchte  haben  ebenfalls ­
  Aehnlichkeit  mit  den  grünen  Brustbeeren  im  Norden,  nur
sind  sie  klein.  Die  grünen  und  gelben  werden  abgeschüttelt.
Sie  setzen  auch  in  Büscheln  Früchte  an.  Jedes  Büschel  umschliesst
  drei  bis  zwanzig  Beeren.  Diejenigen,  welche  ^|J  ppfj
Lieu-siün  in  dem  Hause  ^  Fan-tscheu’s  ass  und  die
unser  Reich  kommen  lassen  wollte,  sind  von  Farbe  dem  Zucker
ähnlich.  Haut  und  Fleisch  sind  weich  und  mürb.  Beim  Kosten
haben  sie  den  Geschmack  des  am  Feuer  Gerösteten,  im
Wasser  Gedünsteten.  Ihre  Kerne  sind  von  denen  der  Brustbeeren ­
  im  Norden  verschieden.  Beide  Köpfe  sind  nicht  spitzig.
Sie  sind  paarweise  zusammengerollt  und  rund  gleich  kleinen
Klössen  purpurnen  rohen  Metalls.  Siiin  las  sie  ebenfalls  zusammen ­
  und  pflanzte  sie.  Sie  trieben  lange  Zeit  keine  Knospen.
Man  zweifelte,  dass  sie  reif  werden  würden.

1  Der  Baum  heisst  desswegen  auch  ^  ;j:||  Hai  -  tsung  ,  die  Meer-Zwergpalme.

            
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