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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

Denkwürdigkeiten  von  den  Früchten  China’s.

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sind  sie  reif.  Sie  lassen  sich  sehr  gut  essen.  Die  gewöhnliche
Ueberlieferung  sagt,  sie  seien  von  dem  Berge  Kuen-lün  gekommen. ­
  Einige  nennen  sie:  die  Brustbeeren  der  Königsmutter ­
  des  Westens.
Die  Verzeichnisse  des  Auflesens  des  Hinterlassenen  des
Zeitraumes  Ta-nie:
Im  achten  Monate  des  zweiten  Jahres  reichte  Sin-tu  als
ein  Geschenk  vierhundert  Brustbeeren  #  &  Tschung-sse’s.
Die  Brustbeeren  waren  vier  Zoll  lang  und  hatten  im  Umfange
fünf  Zoll.  Sie  waren  von  purpurner  Farbe  und  hatten  feine
Streifen.  Die  Streifen  waren  dünne  Fäden,  die  Kerne  Eier.
Ihr  Geschmack  war  einnehmend  wie  bei  den  Brustbeeren  von
Tsing-tscheu.  Zu  den  Zeiten  der  nördlichen  Tsi  erlangte  der
unsterbliche  Mensch  Tsching-sse  diese  Brustbeeren  und  pflanzte
sie.  Sie  heissen  auch  die  Brustbeeren  der  Unsterblichen.  Um
die  Zeit  gab  es  innerhalb  der  Meere  nur  einige  Bäume.
Die  vermischten  Erzählungen  von  der  Mutterstadt:
Als  man  den  Garten  von  Schang-lin  hergestellt  hatte,
überreichte  jeder  Diener  berühmte  Früchte.  Die  Bäume  waren
ebenfalls  hergerichtet  und  hatten  die  schönen  Namen:  Brustbeeren ­
  der  schwachen  Blätter,  Brustbeeren  der  Königsmutter
des  Westens,  Holzapfel-Brustbeeren,  Bx-ustbeereii  des  Königsthores,
  Brustbeeren  der  grünen  Blüthen,  Brustbeeren  des  Baumes
fljl  Tsching,  Brustbeeren  des  rothen  Herzens.
Das  Buch  der  göttlichen  Merkwürdigkeiten:
In  der  Wüste  der  nördlichen  Gegenden  ist  ein  Brustbeerenwald. ­
  Die  Bäume  sind  fünf  Schuh  hoch.  Die  Früchte
sind  sechs  bis  sieben  Zoll  lang,  der  Umfang  übertrifft  die
Länge.  Reif  sind  sie  roth  wie  Mennig.  Getrocknet  verschrumpfen
  sie  nicht.  Ihr  Geschmack  ist  süss  und  mild,  verschieden ­
  von  der  gewöhnlichen  Brustbeere.  Durch  ihren  Genuss
kann  man  Ruhe  über  den  Körper  verbreiten,  Geist  und  Kraft
nehmen  zu.
Der  Garten  der  Merkwürdigkeiten:
Die  Füsse  der  Tochter  J||j  Tsching-sien-tschi’s
waren  krumm  und  gelähmt.  Sie  begab  sich  zu  ^  Jf^t  (^r
Wang-pö-yang  und  bat,  sie  mit  Wasser  zu  begiessen.  Den
Rest  goss  man  auf  einen  in  dem  Vorhofe  befindlichen  dürren
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